Gottfried August Homilius: Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Gottfried August Homilius: Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu

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Festliche Weihnachtsmusik aus der Frauenkirche Dresden: In seinem Weihnachtsoratorium entwirft Homilius ein einzigartiges Stimmungsgemälde der Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Hirten. Der differenzierte Einsatz eines großen, festlichen Orchesterapparats sowie von Chor und Solisten bestimmt den abwechslungsreichen und äußerst vielseitigen Charakter dieser lange vergessenen Weihnachtsmusik. Die auf der CD ebenfalls eingespielte Weihnachtskantate Der Himmel steht uns wieder offen von Christian August Jacobi zeigt besonders in der Behandlung der Rezitative eine einfühlsame und expressive Vertonung der Weihnachtsbotschaft von der Geburt Christi. Das Konzert wurde vom international renommierten Trompeter und Dirigenten Ludwig Güttler geleitet, einem der Initiatoren und Impulsgeber des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche.
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Anhören (17)
  • Gott, dich rühmen unsre Lieder
  • Nein, Hirten, nein
  • Fürchtet euch nicht
  • Die Engel frohlocken unsterbliche Lieder
  • Hier schlummert er!
  • Schlaf, Sohn aus Davids Stamm
  • Wie göttlich lächelt er!
  • Kind, ich liebe dich!
  • Wie wallt mein Herz!
  • Heil dem besten Hirten
  • Der Himmel steht uns wieder offen
  • So kommst du, Jesu
  • So merket nun das Zeichen recht
  • Wie! Satan, zitterst du nicht
  • So geht der Satan nun in Banden
  • Was könnte mir nun Schrecken und Furcht erwecken?
  • Ich eigne dir meine Herze zu
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Zusatz-Material
  • 1. Coro

    God, our songs praise you
    in the nighttime,
    joyfully we thank you again
    when day breaks.
    Beasts and mankind are sleeping,
    only you do not sleep.
    Protect us, God, while sleeping
    and be our light.

    2. Recitativo (Soprano, Alto, Tenore)

    Soprano: No, shepherds, no, the fields around Bethlehem
    have never looked so lovely,
    you know how often we went astray at night,
    perhaps the God of the shepherds comes now,
    as, in ancient times,
    the seers of God prophesied.
    Come, heavenly shepherd, down to earth and restore to us the time of innocence.

    Alto:

    ...

  • 1. Coro Gott, dich rühmen unsre Lieder
    in der Mitternacht,
    freudig danken wir dir wieder,
    wenn der Tag erwacht.
    Tier und Menschen sind entschlafen,
    nur du schlummerst nicht.
    Schütze, Gott, uns bei den Schafen
    und sei unser Licht.

    2. Recitativo (Soprano, Alto, Tenore)

    Soprano:
    Nein, Hirten, nein, so schön hat noch nicht die Flur um Bethlehem gesehn;
    ihr wisst, wie oft wir uns zur Mitternacht verirrten,
    vielleicht kömmt jetzt der Gott der Hirten,
    dies haben ja seit langer Zeit
    die Seher Gottes prophezeit.
    Komm, göttlicher Hirte, zur Erde hernieder
    und schenke die Zeiten der Vorwelt uns wieder.

    Alto:

    ...

  • Avant-propos de l'édition Carus 37.105

    Uwe Wolf
    Traduction (abrégée) : Sylvie Coquillat

    Gottfried August Homilius, fils de pasteur, naît le 2 février 1714 à Rosenthal (Saxe). En mai 1735, Homilius s’inscrit comme étudiant en droit à l’Université de Leipzig. Il y participe aux représentations des œuvres vocales de Johann Sebastian Bach et fait sans doute partie du cercle direct de ses élèves.

    En 1742, Homilius revêt la fonction d’organiste de la nouvelle église Notre-Dame à Dresde et succède enfin en 1755 à Theodor Christian Reinhold au poste de cantor de la Croix et de directeur musical des principales églises de Dresde, fonction qu’il conservera jusqu’à sa mort, le 2 juin 1785.

    A leur époque, les compositions d’Homilius sont extrêmement appréciées et très diffusées. Quelques années seulement après sa mort (1790), le lexicographe Ernst Ludwig Gerber en arrive même à dire : « Il fut sans conteste notre plus grand compositeur de musique sacrée ». Aujourd’hui encore, quelques 1400 copies pour la plupart contemporaines de ses cantates témoignent à elles seules de leur diffusion à l’époque.

    La musique de Noël Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu HoWV I.1 est mise

    ...

  • Foreword of the Edition Carus 31.105

    Uwe Wolf
    Translation (abridged): John Coombs

    Gottfried August Homilius was born on 2 February 1714 at Rosenthal (Saxony), the son of a clergyman. In May 1735 he entered Leipzig University to study law. There he participated in performances of the vocal works of Johann Sebastian Bach, and he probably became one of Bach’s pupils. In 1742 Homilius was appointed organist of the new Frauenkirche in Dresden, and in 1755 he succeeded Theodor Christian Reinhold as Kreuzkantor and director of music at the principal Dresden churches, remaining in that post until his death on 2 June 1785.

    The compositions of Homilius were greatly loved and widely circulated in his lifetime. A few years after Homilius’ death, in 1790, the lexicographer Ernst Ludwig Gerber wrote that: “He was indisputably our greatest church composer”. Some 1400 copies of his cantatas, mainly contemporary, which still exist, demonstrate their widespread popularity.

    The Christmas work Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu HoWV I.1 was printed at Frankfurt/Oder in 1777; after the Passions-Cantate “Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld” of 1775, HoWV I. 2 (recorded on CD Carus 83.262), it was the second major vocal

    ...

  • Vorwort der Ausgabe Carus 37.105

    Uwe Wolf

    Gottfried August Homilius wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal (Sachsen) als Sohn eines Pfarrers geboren, erhielt seine Schulausbildung aber überwiegend an der Annen-Schule in Dresden, wo er bereits als Schüler zeitweilig den Organistendienst übernahm. Im Mai 1735 wurde Homilius als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert. Auch in Leipzig war er musikalisch aktiv und vertrat offenbar zeitweilig den Nikolai-Organisten Johann Schneider. Dabei wirkte er auch an den Aufführungen der Vokalwerke Johann Sebastian Bachs mit. Laut Johann Adam Hiller zählte er in Leipzig zum direkten Schülerkreis Bachs.

    1742 konnte Homilius das Amt des Organisten an der neuen Dresdner Frauenkirche übernehmen. Er erwarb sich in seiner Zeit als Frauenkirchenorganist den Ruf eines hervorragenden Orgelvirtuosen. 1755 schließlich trat Homilius die Nachfolge Theodor Christian Reinholds als Kreuzkantor und Musikdirektor der Dresdner Hauptkirchen an, ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 innehatte.

    Die Kompositionen von Homilius – erhalten sind zahlreiche Motetten, Kirchenkantaten, Oratorien, Magnificat, Choralsätze, Orgel-Kompositionen, überwiegend Choralvorspiele (teilweise mit

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Compact Disc Carus 83.235/00, EAN 4009350832350 CD, Digipac
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  • Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
  • Mit den Virtuosi Saxoniae gründete Ludwig Güttler 1985 ein Kammerorchester, das ihm durch die Vielseitigkeit der instrumentalen Besetzung zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten seiner Konzertprogramme gibt. Die Virtuosi Saxoniae, bestehend aus führenden Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Werke der Hochblüte der europäischen Musikkultur des 18. Jahrhunderts zu pflegen, wie sie sich vornehmlich in der Kapelle, am Theater und in der Kirchenmusik Dresdens widerspiegelt. Das Ensemble spielt auf modernen Instrumenten, ist jedoch in Fragen der Aufführungspraxis historischen Kriterien angenähert. Nach intensiver Vorbereitungszeit stellte sich das Kammerorchester offiziell erstmals 1986 anlässlich der Dresdner Musikfestspiele der Öffentlichkeit vor. Seitdem haben sich die Virtuosi Saxoniae bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland einen hervorragenden Namen gemacht. Zahlreiche CD-Einspielungen belegen die musikalische Vielseitigkeit dieses Klangkörpers. zur Person
  • Maßstabsetzende Aufführungen alter Musik, stilistische Sicherheit, Virtuosität und emotionale Tiefe zeichnen das von Matthias Jung gegründete Sächsische Vocalensemble aus. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Aufführung unbekannter oder selten erklingender Kompositionen der Dresdner Hofmusik. Internationale Aufmerksamkeit erregte die Interpretation der Werke Johann Sebastian Bachs – die Aufnahme seiner Motetten wurde mit „Cannes Classical Award“ ausgezeichnet. Ein weiterer Schwerpunkt der musikalischen Arbeit liegt auf der Moderne. Das Ensemble gastiert regelmäßig auf renommierten Festivals, Konzerttourneen führten es nach Frankreich, Tschechien, Polen, Italien und Japan. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte belegen die musikalische Arbeit. Darüber hinaus liegen CDs mit Werken von Schütz, Bouzignac, Telemann, Lotti, Hasse, Sarri, Feo, Mendelssohn Bartholdy, Schumann, Pepping, Eben und mitteldeutschen Weihnachtskantaten vor. zur Person
  • Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er 1965 als Solotrompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle. Von 1969 bis 1980 war er in gleicher Position Mitglied der Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Er leitet Opernproduktionen und Meisterkurse und ist regelmäßig Juror bei bedeutenden Wettbewerben. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In- und Ausland. Mehr als fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18. Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, dass die Konzertliteratur um zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche bereichert wurde. Nach Materialanalysen alter Instrumente hat Ludwig Güttler an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das Leipziger Bach-Collegium, 1978 das Blechbläserensemble Ludwig Güttler sowie 1985 das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae, deren Leiter und Solist er ist. Seit zwanzig Jahren spielen chorsinfonische Konzerte, die er leitet, und Gastdirigate eine zunehmende Rolle. Für seine vielfältigen Leistungen wurde Ludwig Güttler mehrfach geehrt. So erhielt er 1983 den Schallplattenpreis der Deutschen Phonoakademie Hamburg für die „Entdeckung des Jahres“, 1989 den Frankfurter Musikpreis für außerordentliche Leistungen in seinem Fachgebiet sowie für das nationale und internationale Musikleben. Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem „Claus Brendel Preis“ ausgezeichnet. Im März 2006 erhielt Ludwig Güttler für seine Verdienste rund um den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche den Deutschen Fundraising Preis. Im September 2007 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Horst Köhler verliehen und im November 2007 erhielt er den britischen Ehrentitel Officer of the Order of the British Empire ehrenhalber. zur Person
  • Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur studierte sie am Mozarteum in Salzburg und schloss ihr Studium 2003 mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und gab ihr Bühnendebut 2001 bei den Salzburger Festspielen. 2002 wurde die Sopranistin festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und ist dort in vielen verschiedenen Partien von Mozart über Puccini bis zu Schostakowitsch zu hören. Eine rege Konzerttätigkeit führte die junge Sängerin unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, das KKL Luzern und die Berliner Philharmonie. zur Person
  • Die aus Thüringen stammende Annette Markert studierte an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, war an den Opern Halle und Leipzig engagiert und ist seit 1996 freischaffende Opern- und Konzertsängerin. Die Mezzosopranistin arbeitete mit den New York Philharmonic und dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur, mit den Wiener Philharmonikern unter Philippe Herreweghe und der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling. Regelmäßig gastiert sie beim Dresdner Kreuzchor und Thomanerchor Leipzig. Für ihre Partien in Händel-Opern wurde sie mit dem Händel-Preis der Stadt Halle ausgezeichnet. CD-Produktionen, u. a. mit Ton Koopman und Ludwig Güttler, runden ihre Tätigkeit ab. zur Person
  • Tobias Berndt begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er studierte bei Hermann Christian Polster in Leipzig und setzte seine Ausbildung bei Rudolf Piernay in Mannheim fort. Zu seinen Lehrern gehören außerdem Dietrich Fischer-Dieskau und Thomas Quasthoff. Er war Preisträger zahlreicher renommierter Gesangswettbewerbe, u. a. gewann er den internationalen Wettbewerb Das Lied in Berlin, den internationalen Brahms-Wettbewerb und den Cantilena Gesangswettbewerb. Als Opern- und Konzertsänger hat sich Tobias Berndt weit über die Landesgrenzen hinaus etabliert. Er arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Frieder Bernius, Teodor Currentzis, Marcus Creed, Hans-Christoph Rademann, Andrea Marcon, Marek Janowski und Sir Roger Norrington zusammen und war in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle in Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, der Tschaikowsky Concert Hall in Moskau, dem Teatro Colon in Buenos Aires und im Lincoln Center New York zu erleben. Er gastierte bei bedeutenden Festivals wie dem Prager Frühling, dem Rheingau Musik Festival, den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle, dem Bachfest Leipzig, dem Oregon Bachfestival und dem International Music Festival in Peking. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert seine vielseitige künstlerische Tätigkeit. zur Person

Rezensionen

[...] Das ist Barock, wie man ihn heute hören möchte!

Andrea Braun
Musik und Kirche, Nov./Dez. 2008

[...] This disc adds something interesting to the Baroque repertoire on records.

J.F. Weber
Fanfare, March/April 2009

 

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