Quinque precationes ad Mariam in memoriam Igor Strawinsky
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Heinz Martin Lonquich
| 1937-2014Heinz Martin Lonquich war ein deutscher Komponist, Kirchenmusiker und Diakon. Er studierte an den Musikhochschulen Saarbrücken und Köln Klavier, Komposition und elektronische Musik. Lonquich komponierte zahlreiche Werke für verschiedene Besetzungen, darunter Klaviermusik, Kammermusik, geistliche Musik und Neue Geistliche Lieder.
Zu seinen größeren Werken zählen Oratorien und Messen. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik (1968) und die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes (1997). Sein Sohn Alexander Lonquich (* 1960) ist ein bekannter Pianist.
zur Person
Rezensionen
Heinz Martin Lonquich: Quinque precationes ad Mariam
... Der sich ergebende Chorklang ist sehr dicht und von geradezu himmlischer Entrücktheit; allerdings ist er auch das Ergebnis einer Kompositionsweise, die es dem Chor nicht immer sehr leicht macht, diese Klangvisionen zu realisieren. Der sehr dissonante Stil Lonquichs ist zum Beispiel aufgrund von Sekundparallelen oder vertrackten Melodieverläufen stellenweise nicht unproblematisch, zum Beispiel in „Ave Regina caelorum” (Takt 2/ 3) oder „Salve Regina” (Takt 20/2). Dennoch, diese spirituell tief empfundenen Stücke lohnen alle Mühen, die sie Sängern und Dirigenten abverlangen, allemal.
Musica Sacra, Juli/August 2000