Johann Hermann Scheins Israelsbrünnlein, das 1623 in Leipzig erschien, ist eine herausragende Leistung nicht nur unter den Werken dieses Komponisten, der seit 1616 Thomaskantor in Leipzig war, sondern auch für das gesamte deutsche Musikschaffen der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Unter den 26 Motetten, die "in italienischer Madrigalmanier" geschrieben wurden, sind 23 Vertonungen alttestamentlicher Texte, denen die Sammlung ihren Titel verdankt. Die Quelle für den Text dieser Sammlung ist die "unerschöpfliche Quelle" der Psalmen, der Bücher Mose, der Propheten, des Hohelieds Salomos und anderer Bücher des Alten Testaments.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Johann Hermann Schein
| 1586-1630
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Herausgeber*in
Günter Graulich
| 1926Der Verleger, Kirchenmusiker und Pädagoge Günter Graulich gehört zu den großen deutschen Verlegerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit seiner Frau Waltraud gründete er 1972 den Carus-Verlag Stuttgart, den er vom 2-Mann-Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern ausbaute. Darüber hinaus leitete er, selbst ausgebildeter Kirchenmusiker und langjähriger Kantor an der Matthäuskirche Stuttgart, über 50 Jahre den Motettenchor Stuttgart. Mit seinem Chor realisierte er Einspielungen auf LP und CD, zahlreiche Konzertreisen führten ihn ins europäische Ausland und nach Amerika. zur Person
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Generalbassaussetzer*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person
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Übersetzer*in
Robert Scandrett
| 1925-2014