Johann Hermann Schein: Ich freue mich im Herren - Noten | Carus-Verlag

Johann Hermann Schein Ich freue mich im Herren

aus: Israelsbrünnlein. Geistliche Madrigale 1623

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  • Ich freue mich im Herren
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Partitur Carus 1.814/00, ISMN 979-0-007-19246-4 8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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  • Der Verleger, Kirchenmusiker und Pädagoge Günter Graulich gehört zu den großen deutschen Verlegerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit seiner Frau Waltraud gründete er 1972 den Carus-Verlag Stuttgart, den er vom 2-Mann-Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern ausbaute. Darüber hinaus leitete er, selbst ausgebildeter Kirchenmusiker und langjähriger Kantor an der Matthäuskirche Stuttgart, über 50 Jahre den Motettenchor Stuttgart. Mit seinem Chor realisierte er Einspielungen auf LP und CD, zahlreiche Konzertreisen führten ihn ins europäische Ausland und nach Amerika. zur Person
  • Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person

Rezensionen

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Scheins „Israelsbrünnlein” gehört neben der Chormusik von Schütz zum wertvollsten kirchenmusikalischen Schatz der evangelischen Kirchenmusik vor Bach. Mit aufführungspraktischen Neuausgaben trägt der Carus-Verlag dankenswerterweise dazu bei, diesen Schatze endlich zu heben. Scheins großartige Motetten greifen auf Texte des Alten Testaments zurück (Psalmen, Jesus Sirach, Jesaja), in der kompositorischen Anlage sind sie allesamt mit mehr als vier Chorstimmen besetzt, im überwiegenden Teil mit SSATB, bei „Nur danket alle Gott” noch sogar zusätzlich mit einer zweiten Tenorstimme. Doch sollte man aufgrund der erweiterten Stimmenzahl bei der Wiedergabe nicht auf großbesetzte Chöre zurückgreifen. Die filigrane Stimmführung, häufig ausnotierte Verzierungen und historisch definierte Tempowechsel (z.B. Tripla) erfordern ein eher kleiner besetztes Vokalkollegium, das mit historischer Aufführungspraxis zumindest ansatzweise vertraut ist (z.B. Abschwingen und Abphrasieren von langen Noten, Haltetönen und Punktierungen und eine/n Chorleiter/in, die sich mit musikalisch-rhetorischen Figuren auskennt. Eine faszinierende Chormusik, die nicht nur in Konzerten, sondern auch wieder in Gottesdienste integriert werden sollte, auch in die katholischen – sofern die o.g. Aufführungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Reiner Schuhenn
Quelle: Musik im Bistum Essen 3/1998, S. 63

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