Johann Philipp Krieger: Singet fröhlich Gotte - Noten | Carus-Verlag

Johann Philipp Krieger Singet fröhlich Gotte

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Johann Philipp Krieger verwendet bei dieser Kantate über den Anfang des 81. Psalms die überaus seltene, aber sehr reizvolle Besetzung mit Altstimme, Trompete und Continuo (das Vorwort erwähnt allerdings die Möglichkeit, die Singstimme auch mit einem Bass zu besetzen). Die Besetzung mit Solotrompete steht dabei in einer viel geübten Weißenfelser Sondertradition (der möglicherweise auch J. S. Bachs Kante 51 entsprang). Die wirkungsvoll geführte virtuose Trompetenstimme lässt den hohen technischen Standard der Trompeter am Weißenfelser Hof erkennen und bietet zugleich dem heutigen Trompeter die Möglichkeit, alle Facetten seiner Kunst in dieser großartigen Kantate zu entfalten.
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Partitur Carus 10.287/00, ISMN 979-0-007-09871-1 16 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Einzelstimme, Trompete (Violine) Carus 10.287/31 4 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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Einzelstimme digital, PDF-Datei, Trompete (Violine) Carus 10.287/31-010-000, ISMN 979-0-007-37227-9 4 Seiten, 23 x 32 cm voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Zusatzinformationen zum Werk
  • Johann Philipp Krieger war ein bedeutender deutscher Komponist des Hochbarocks.

    Er zeigte früh musikalisches Talent und nahm ab dem achten Lebensjahr Klavierunterricht. Mit 14 Jahren ging er nach Kopenhagen, um Orgel und Tonsatz zu studieren. Zwei Jahre seiner Ausbildung brachte er außerdem in Italien zu.

    1677 nahm er die Stelle des Cammer-Musicus und Cammer-Organisten am Hof in Halle an und wurde ein Jahr später Vizekapellmeister. 1680 zog er mit dem Hof von Halle nach Weißenburg, wo er 45 Jahre lang als Kapellmeister arbeitete.

    In dieser Zeit zeichnete Krieger sein geistliches Repertoire sowie Werke anderer deutscher und italienischer Komponisten in der Sammlung 47 Jahrgänge Weißenburger Kirchenmusiken auf. Den größten Anteil seines Schaffens nehmen Kriegers ungefähr 2500 Kantaten ein, von denen allerdings etwa 2200 heute verschollen sind.

    Krieger gilt als einer der führenden deutschen Komponisten seiner Zeit. Seine Einführung italienischer und französischer Formen und Satztechniken in die deutsche Musik beeinflusste unmittelbar folgende Komponisten wie J.S. Bach und G.F. Händel maßgeblich.

    zur Person
  • Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
  • Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person

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