Ko Matsushita: Assumpta est Maria - Noten | Carus-Verlag

Ko Matsushita Assumpta est Maria

Nr. 2 aus: Drei Marianische Motetten

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Ganz im Sinne des motettischen Stils der Renaissance vertont Matsushita bildhaft jeden Textabschnitt des Offertoriums. Über einem Orgelpunkt schwingt sich das Eingangsmotiv in Quint- und Quartsprüngen vom gemeinsamen Ton c kraftvoll auf, um auf einem Quart-Schichtungsakkord beim Wort coelo (Himmel) innezuhalten – in der Parallelstelle am Ende des Werkes erklingt auf dem gleichen zarten Akkord übrigens der Text „Maria“, eine schöne musikalische Darstellung des Geheimnisses der Aufnahme Mariens in den Himmel. Den größeren Teil der Motette macht der Jubel der Engel und das Alleluja aus: in verspielten Repetitionen und mit Achtelpausen durchsetzt, verschieben sich die Wortschwerpunkte und bilden aparte, tänzerische Synkopierungen. Den dynamischen Höhepunkt findet das Werk in drei Aufschwüngen zu den Worten „cum Christo regnat in aeternum“, um beim Wort „Ewigkeit“ zum strahlenden B-Dur zu gelangen, das über fünf Takte im Forte hymnisch skandiert wird.
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Rezensionen

Allen Werken des japanischen Komponisten Ko Matsushita ist eine fesselnde abwechslungsreiche Harmonik eigen, welche von modalen Flächen über häufig verwendete diatonische Mixturen und Ganztonfolgen bis zu extrem spannungsgeladenen Akkordballungen führt, aber genau dadurch stets interessant bleibt und die Ausführbarkeit im Bereich des für ambitionierte Kammerchöre Machbaren belässt...
Andreas Boltz, Kirchenmusik im Bistum Limburg, 1/2015

Warum man sich dieser Stücke annehmen sollte - Matsushita setzt den Text seiner Drei Marianische Motetten klanglich hervorragend um.
Christoph Stockmeyer, Musica Sacra, 5/2014

...Matsushita bedient sich ... verschiedener Stilelemente (von Gregorianik bis zu Clustern und Aleatorik) und kommt dabei zu überzeugenden, klanglich wie deklamatorisch reizvollen Ergebnissen.
singende kirche, 3/2014

 

 

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