Leipziger Disputation (Calmus/amarcord) - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Leipziger Disputation (Calmus/amarcord)

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Das erste gemeinsame Projekt der international renommierten Vokalensembles amarcord und Calmus aus Leipzig: Im Zentrum steht die klangprächtige, zwölfstimmige Messe von Antoine Brumel, die anlässlich der berühmten Leipziger Disputation, einem dreiwöchigen Streitgespräch zwischen Martin Luther und dem papsttreuen Theologen Johannes Eck, im Jahr 1519 in der Thomaskirche erklungen sein soll. Ein Höhepunkt des Leipziger Musiklebens und zugleich ein Meilenstein der mehrstimmigen Vokalmusik. Ergänzt wird die Messe durch Kompositionen von Josquin des Préz, Johann Walter, Thomas Stoltzer und anderen.
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  • Beati immaculati in via
  • Herr, wie lang willt du mein so gar vergessen
  • Et ecce terrae motus
  • Kyrie
  • Gloria
  • De profundis
  • Aus tiefer Not schrei ich zu dir
  • Graduale: Locus iste
  • Credo
  • Offertorium Domine Deus
  • Sanctus
  • Usquequo Domine
  • Agnus Dei I
  • Agnus Dei II
  • Agnus Dei
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Compact Disc Carus 83.497/00, EAN 4009350834972
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19,90 € / St.
  • Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das sind die Markenzeichen von Calmus, heutzutage eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Das Ensemble besitzt eine Klangkultur, wie sie nur von wenigen erreicht wird. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, aber auch ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme werden von der Presse immer wieder hervorgehoben. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, u.a. den ECHO Klassik und den Supersonic Award, und der Radius ihrer Aktivitäten wird ständig größer und führt sie durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika. 2010 gab das Quintett sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

    Unermüdlich sind die Musiker bestrebt, neues Repertoire zu entdecken. Geprägt von der vielhundertjährigen Tradition großer deutscher Knabenchöre sind sie natürlich in der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik zu Hause. Musik unserer Zeit ist ihnen aber ebenfalls ein echtes Anliegen. In allen Sparten gibt es immer wieder interessante Partnerschaften mit Kollegen wie der Lautten Compagney Berlin, dem Raschèr Saxophone Quartet, der Hamburger Ratsmusik oder der Bigband des Hessischen Rundfunks. Da diese im Bereich der zeitgenössischen Musik häufig völlig neues Repertoire bedeuten, hat Calmus über die Jahre zahlreiche Kompositionsaufträge u. a. an Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Wolfram Buchenberg, Mathew Rosenblum, Bill Dobbins, Michael Denhoff und Harald Banter vergeben und Uraufführungen gesungen. Dass sie gerne Pop, Folk und Jazz sowie Chansons und Evergreens der zwanziger Jahre singen, das versteht sich von selbst!

    Ein Teil ihrer Zeit ist der Nachwuchsförderung gewidmet, denn Unterricht und Workshops gehören zu ihrem Alltag, zu Hause in Leipzig und unterwegs. Kein Wunder, dass Calmus mit der einzigartigen Besetzung aus Sopranistin, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass überall auf der Welt immer mehr Fans hat. zur Person
  • Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen von amarcord. Das äußerst facettenreiche und breit gefächerte Repertoire umfasst Gesänge des Mittelalters, Madrigale und Messen der Renaissance, Kompositionen und Werkzyklen der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts sowie A-cappella-Arrangements weltweit gesammelter Volkslieder und bekannter Songs aus Soul und Jazz. Das Vokalensemble ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Jahr 2002 gewann das Ensemble den Deutschen Musikwettbewerb. Neben dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zählt amarcord zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert die Gruppe bei den bedeutenden Musikfestivals. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger in über 50 Länder und auf nahezu alle Kontinente der Erde. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut gastierten sie in Australien, Südostasien, dem Nahen Osten, Russland, Afrika und in Mittelamerika. Das 1997 von amarcord ins Leben gerufene Internationale Festival für Vokalmusik "a cappella" (www.a-cappella-festival.de) hat sich unter der künstlerischen Leitung der Gruppe zu einem der wichtigsten Festivals seiner Art entwickelt. Zahlreiche CDs dokumentieren eindrucksvoll die Facetten des Repertoires und werden vielfach mit Preisen wie dem ECHO Klassik (2010, 2012), dem International Classical Music Award, dem Supersonic Award und dem Contemporary A Cappella Recording Award ausgezeichnet. zur Person
  • Anna Kellnhofer studierte Gesang an der HfM Franz Liszt Weimar und Barockgesang am Conservatorio di Verona. Als Solistin und Ensemblemitglied trat sie mit Formationen auf, die sich der Musik des Barock, der Renaissance und des Mittelalters widmen, wie Cantus & Capella Thuringia, der Lautten Compagney Berlin und der Capella Reial de Catalunya. Die historische Gestik und Schauspielkunst bildet neben der geistlichen Musik einen weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit: Im Liebhabertheater Schloss Kochberg ist sie seit 2012 in den Produktionen Erwin und Elmire (Anna Amalia?/?J.?W.?von Goethe), Pimpinone (G.?Ph.?Telemann) und Der Misanthrop (Molière) zu erleben. zur Person

Rezensionen

Boulanger: Hymne au Soleil. Chorwerke

... Ein Höhepunkt des Leipziger Musiklebens und zugleich ein Meilenstein der mehrstimmigen Vokalmusik!
CLASS: aktuell - OPUS KLASSIK 2019 - GEWINNER - 3/2019

... Ein interessantes Programm, das Einblicke in das Musikleben zur Zeit eines wichtigen religionsgeschichtlichen Ereignisses erlaubt - meisterhaft musiziert von zwei Ensembles der Spitzenklasse.
Monika Fahrnberger, singende kirche, 3/2019

... Man kann getrost von einer Offenbarung sprechen bei dieser CD unter dem wenig anheimelnden Titel „Leipziger Disputation“. ... Es ist einfach alles wunderbar. (ark)
Aachener Zeitung, 15.März 2019 · Nummer 63

... Mit der Leipziger Bach-Sozialisierung im Hintergrund entwickelte sich im Laufe der Jahre das wohl vielseitigste Vokalensemble des Landes.
Clemens Haustein, Fono Forum, 10/2019

... Die dichten Linien dieser Musik sind mit schlankem und doch farblich rundem Ton geformt. Dazu kommt eine differenzierte, präzise artikulierte, lebendige und intelligente Gestaltung.
Helga Heyder-Späth, Concerto, Juli/August 2019

... Passende Gregorianik, katholische Kirchenmusik und trotzige Reformationswerke runden diesen klingenden Einblick in eine theologisch-politisch umkämpfte Zeit ab.
Walter Weidringer, Crescendo, 05.07.2019

... Zejména dvanáctihlasá Brumelova mše je lákavou lahudkou pro milovníky renesancní polyfonie, která se na této nahrávce dozajista vydarila.
Lukáš M. Vytlacil, Harmonie, Juli 2019

... Die Aufnahme beglückt durch den hohen Grad an Stimmkultur, an Homogenität im Klang und durch die Intonationssicherheit. ... Dass sie alle ehemalige Thomaner sind, erklärt die fabelhafte Homogenität, mit der sie sich als ein Ensemble präsentieren.
Thomas Otto, Fono Forum, 14.06.2019

... Eine phantastische CD! Selten hat man Musik dieser Epoche so edel, so weich und doch überaus plastisch gehört wie in dieser Aufnahme.
Reinhard Mawick, zeitzeichen, 6/2019

... It is a joy to listen to the faultless singing of amarcord and Calmus Ensemble. Recorded last year in the Thomaskirche in Leipzig, this is an important sound document for anyone interested in the music of the 16th century.
Howard Dyck, The Music Times (Vol. XIII No. 3), May/June 2019

... So ist ein inhaltlich wie klanglich abwechslungsreiches Programm entstanden: mal vielstimmig, mal filigran, mal mit Frauen in den Oberstimmen, mal im reinen Männerklang.
Helga Heyder-Späth, Deutschlandfunk, 19.04.2019

... Den zehn Sängern von Amarcord und Calmus gelingt es ..., jene atemberaubende Wirkung nachzuvollziehen, die Brumels Werk auf die Zeitgenossen ausgeübt haben könnte. Es ist ein Bewerber für die CD des Jahres!
Hagen Kunze, Kreuzer, 04/2019

... Die kluge Mischung aus aufwühlender, dichter Polyphonie, meditativen Ruhepunkten, eingestreuten gregorianischen Chorälen, lebhaft und gesittet disputierenden Sätzen - das alles macht einen großen Reiz dieser neuen CD von amarcord und dem Calmus Ensemble aus.
Jan Ritterstaedt, WDR3, 11.04.2019

... Fünfhundert Jahre später hat man in Leipzig mit den fünfköpfigen Ensembles amarcord und Calmus das feinste vokale Tafelsilber der Stadt zusammengetragen.
Tobias Schrörs, FAZ, 08.04.2019

... Der originale Kirchenraum, die daraus hervorgegangene, adäquate Stimmbildung der hervorragend agierenden Interpreten sowie das ohnehin äußerst klangprächtige Werk geben großartige Eindrücke vom einstigen, weltverändernden Geschehen und zeugen von der Kraft des letztlich Unsagbaren.
Christoph Sramek, Leipzig Almanach, 02.04.2019

... Und so kommt das Publikum (endlich!) in den Genuss eines vokalen Festes, das seinesgleichen sucht.
Sabine Näher, Chorzeit, April 2019

... Ergänzt zur Zwölferbesetzung durch zwei zusätzliche Sopranistinnen ... gelingt den beiden Leipziger Spitzenensembles ein außerordentlich bemerkenswerter Spagat. ... Ein sinnliches, schwer zu übertreffendes Fest der Vokalmusik!
Bernhard Schrammek, kulturradio, 27.03.2019

... Durch diese Stimmenkonstellation entsteht ein außergewöhnlich schöner, geistlich inspirierter Gesamtklang, der vermutlich die Qualität der Uraufführung vor 500 Jahren durch die Thomaner noch übertrifft ...
Matthias Caffier, Meine Kirchenzeitung, 25.03.2019

... Wunderbar musizierte gregorianische Antiphone ergänzen die Aufnahme, von jeweils Calmus und Amarcord allein musizierte Sätze von Zeitgenossen Brumels schmuggeln andere Farben in den Messzusammenhang. Es ist einfach alles wunderbar.
Armin Kaumanns, Aachener Zeitung, 15.03.2019

... Diese musikalische Disputation ist schon auf Tonträgern ungeheuer sinnlich, beeindruckend, beredt - und auch unterhaltsam.
Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 14.03.2019

... Die Leipziger Vokalensembles amarcord und Calmus sowie Anna Kellnhofer und Isabel Schicketanz (beide Sopran) stellen ein regelrechtes Musikspektakel anlässlich des Jubiläums nach und disputieren auch auf musikalische Weise.
Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung, 13.03.2019

... Es gibt bereits Einspielungen dieser Musik – diese hier setzt allerdings Maßstäbe. ... beispielhaft für beseeltes vokales Können, das durch sein packendes Nachspüren einer faszinierenden Klangarchitektur Geist und Herz gleichermaßen anspricht und für sich einnimmt.
Jan-Geert Wolff, pizzicato, März 2019

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