Missa brevis in C
KV 115
Die Missa brevis C-Dur für 4 Singstimmen und Orgel galt lange Zeit als eine Studie des jungen Mozart im italienischen Kirchenstil. Erst Karl Pfannhauser entdeckte nach dem Studium der Messen Leopold Mozarts, daß das C-Dur-Fragment in dessen Missa solemnis C-Dur übernommen worden war. Da Wolfgang zur Zeit der Entstehung der solemnen Messe seines Vaters erst 8 Jahre alt war, kam er als Autor der fragmentarischen Messe nicht in Frage.
Die Messe umfasst nur die Sätze Kyrie, Gloria, Credo und Sanctus, das jedoch im 9. Takt abbricht. Für die vorliegende Ausgabe wurden für die fehlenden Teile Leopolds eigene Werke heranzgezogen.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Leopold Mozart
| 1719-1787Vater von W.A. Mozart; in Salzburg Studium der Philosophie, anschließend der Jurisprudenz (abgebrochen); ab 1743 als Musiker am fürsterzbischöflichen Hof angestellt; 1763 bis zu seinem Tod Vizekapellmeister; schuf 48 Sinfonien, Divertimenti, Werke für Soloinstrumente, Messen und Litaneien; Verfasser der Gründlichen Violinschule (Augsburg 1756). zur Person