Beata es, Virgo Maria
Offertorium de Beata Maria Virgine 0um 1760
Ein Zentrum der Pflege mehrstimmiger Offertoriumsvertonungen und des mehrsätzigen Offertorienkonzertes, das sich zu einer der Hauptgattungen der katholischen Kirchenmusik im süddeutschen Raum entwickelte, war im 17. Und 18. Jahrhundert Salzburg, wo Leopold Mozart viele Jahre Vizekapellmeister in der fürsterzbischöflichen Hofkapelle war. Die Bestimmung des Offertoriums für den Salzburger Dom scheint naheliegend, wofür die "solemne" Besetzung mit Trompeten und Pauken spricht.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Leopold Mozart
| 1719-1787Vater von W.A. Mozart; in Salzburg Studium der Philosophie, anschließend der Jurisprudenz (abgebrochen); ab 1743 als Musiker am fürsterzbischöflichen Hof angestellt; 1763 bis zu seinem Tod Vizekapellmeister; schuf 48 Sinfonien, Divertimenti, Werke für Soloinstrumente, Messen und Litaneien; Verfasser der Gründlichen Violinschule (Augsburg 1756). zur Person
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Herausgeber*in
Armin Kircher
| 1966-2015Armin Kircher leitete bis zu seinem Tod das Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Salzburg und war seit 1992 organisatorischer Leiter der Österreichischen Werkwoche für Kirchenmusik. Außerdem war Armin Kircher Stiftskapellmeister an der Stiftskirche St. Peter in Salzburg und Organist an der Kajetanerkirche in Salzburg. Die besondere editorische Zuwendung Kirchers galt der liturgischen Musik sowie der Musik der Wiener Klassik, allen voran der noch unerschlossenen Musik Johann Michael Haydns, dessen zahlreiche Messkompositionen er für die heutige Zeit in wissenschaftlichen Ausgaben erschloss. Die von ihm herausgegebenen Sammlungen für die katholische Liturgie sind heute Standardwerke, insbesondere die Chorbücher Mozart – Haydn, das Chorbuch Kirchenjahr und die Veröffentlichungen für Orgel und Chöre zum neuen katholischen Gesangbuch „Gotteslob“. Auch als Arrangeur klangschöner Chor- und Orgel-Sätze hat sich Armin Kircher einen Namen gemacht. zur Person
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Klavierauszugbearbeiter*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person
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Generalbassaussetzer*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person
Rezensionen
Salzburg war im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum der Pflege mehrstimmiger Offertoriumsvertonungen und des mehrsätzigen Offertorienkonzertes. Diese Formtypen entwickelten sich im süddeutschen Raum zu einer eigenständigen Gattung - ähnlich den klassischen Ordinariumsvertonungen. In Salzburg war Leopold Mozart, viele Jahre Vizekapellmeister in der fürsterzbischöflichen Hofkapelle. Die Bestimmung des Offertoriums für den Salzburger Dom scheint naheliegend, wofür die "solemne" Besetzung mit Trompeten und Pauken spricht. [...] Herrliche Musik, die sich mit relativ wenig Aufwand zu vielen Ordinariumsvertonungen der Salzburger Klassik kombinieren lässt.
Quelle: Singende Kirche 2007/2