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Komponist*in
Ludwig van Beethoven
| 1770-1827Ludwig van Beethoven ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk bildet den Kulminationspunkt zahlreicher vor allem instrumentaler Gattungen der Wiener Klassik und legt den Grundstein für die kommenden Jahrzehnte. Doch auch Beethovens Vokalwerke setzten Maßstäbe: Die späte „Missa Solemnis“ gehört zu den eindrucksvollsten Chorwerken ihrer Zeit; aber schon seine frühere Messe in C erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten und hat für die Weiterentwicklung der Messkomposition Maßstäbe gesetzt. Und mit dem Schluss-Chor der „Neunten Sinfonie“, der Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“, schuf Beethoven eines der meistaufgeführten und international bekanntesten Chor-Stücke überhaupt und setzte sich somit selbst ein zeitloses musikalisches Denkmal. zur Person
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Herausgeber*in
Jan Schumacher
| 1980Prof. Jan Schumacher ist Universitätsmusikdirektor der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Dirigent der Camerata Musica Limburg. Er unterrichtet seit über 20 Jahren Anfänger und Fortgeschrittene im Fach Chorleitung, leitet regelmäßig internationale Dirigierkurse und Meisterklassen und ist als Gastdirigent, Juror und Seminarleiter weltweit tätig. Er ist Vorsitzender des Beirat Chor im Deutschen Musikrat, Vizepräsident der International Federation for Choral Music (IFCM) und dem Carus-Verlag als Autor und Herausgeber seit vielen Jahren verbunden. zur Person
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Textdichter*in
Johann Wolfgang Goethe
| -1832Johann Wolfgang von Goethe ist heute eine schillernde Figur der Weltliteratur. Geboren wurde er in Frankfurt am Main und studierte zunächst Jura, folgte dann aber doch seiner Neigung zur Lyrik. Mit dem Drama Götz von Berlechingen und dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers schaffte er wichtige Beiträge zur literarischen Strömung des Sturm und Drang.
Ab 1775 war Goethe am Hof von Herzog Carl August in Weimar angestellt. Neben seiner Tätigkeit am Hof als Minister und Leiter des Weimarer Hoftheaters entstanden hier seine Hauptwerke, das Drama Faust, weitere Romane und viele Dichtungen, die bis heute Quelle für Bearbeitungen mit Musik sind. Mit seinen Gedichten schuf er eine Quelle der Inspiration für Komponisten, vor allem des 19. Jahrhunderts, wie beispielsweise Franz Schubert. Dieser vertonte allein 52 Werke Goethes, zu den bekanntesten zählen wohl die Lieder Gretchen am Spinnrade und Erlkönig. Goethe machte auch mit einigen Komponisten der Zeit Bekanntschaft. Vom jungen Felix Mendelssohn-Bartholdy zeigte sich Goethe begeistert. Auch dieser vertonte schließlich Goethes Zeilen in der Ballade Die erste Walpurgisnacht. zur Person
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Bearbeiter*in
Christoph JK Müller
| 1989Nach seinen Studien in Schulmusik, künstlerischem Klavierspiel, Jazz und Orchesterdirigieren in Stuttgart, Karlsruhe und Lissabon wurde Christoph JK Müller direkt als Korrepetitor an der Staatsoper Stuttgart verpflichtet. Danach schloss sich ein Engagement als Kapellmeister und Leiter der Jungen Oper am Theater Dortmund an, wo er zahlreiche Opern, aber auch Operetten, Musicals, Ballette und Konzerte dirigierte. Zu seinen künstlerischen Höhepunkten zählt er die Uraufführung von Avner Dormans „Die Kinder des Sultans“, die deutsche Erstaufführung der 3. Fassung von Gaspare Sponinis „Fernand Cortez“ und die Musicalproduktion „Songs for a new world“ von Jason Robert Brown. Neben seinen Stammhäusern war er gern gesehener Gast, wie zum Beispiel am Pfalztheater Kaiserslautern sowie an der Oper Bonn.
Christoph JK Müller ist neben seiner Tätigkeit als Dirigent auch als Arrangeur tätig. Seit über zehn Jahren erscheinen seine Arrangements und Kompositionen regelmäßig beim Carus-Verlag. Darüber hinaus entstanden Theatermusiken für die Theater Heidelberg und Dortmund.
Als Pianist erfreut sich Christoph JK Müller am vielfältigen Reichtum notierter und unnotierter Musik. So war er zum einen als Klaviersolist mit dem 3. und 4. Konzert Beethovens zu hören, zum anderen ist die Improvisation als musikalische Schöpfung im Moment mit oder ohne Vorlage fester Bestandteil seines musikalischen Ausdrucks und seiner Identität, für welche er u.a. beim 11. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel 2012 zweifach ausgezeichnet wurde.
Seit 2022 arbeitet Christoph JK Müller als Dozent für Orchesterleitung an der UdK Berlin. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit rief er die Sinfonietta der UdK Berlin ins Leben, die als dynamischer Klangkörper zugleich Konzertorchester des Instituts und inspirierendes Experimentierfeld für Lehramtsstudierende mit Schwerpunkt Orchesterleitung ist.
zur Person