Bonum est confiteri Domino
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Pietro Bonamico
| 1570-1625
-
Herausgeber*in
Armin Kircher
| 1966-2015Armin Kircher leitete bis zu seinem Tod das Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Salzburg und war seit 1992 organisatorischer Leiter der Österreichischen Werkwoche für Kirchenmusik. Außerdem war Armin Kircher Stiftskapellmeister an der Stiftskirche St. Peter in Salzburg und Organist an der Kajetanerkirche in Salzburg. Die besondere editorische Zuwendung Kirchers galt der liturgischen Musik sowie der Musik der Wiener Klassik, allen voran der noch unerschlossenen Musik Johann Michael Haydns, dessen zahlreiche Messkompositionen er für die heutige Zeit in wissenschaftlichen Ausgaben erschloss. Die von ihm herausgegebenen Sammlungen für die katholische Liturgie sind heute Standardwerke, insbesondere die Chorbücher Mozart – Haydn, das Chorbuch Kirchenjahr und die Veröffentlichungen für Orgel und Chöre zum neuen katholischen Gesangbuch „Gotteslob“. Auch als Arrangeur klangschöner Chor- und Orgel-Sätze hat sich Armin Kircher einen Namen gemacht. zur Person
-
Generalbassaussetzer*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person
Rezensionen
Bonamico, Pietro: Bonum est confiteri Domino
Peter Guetfreund, der sich später Pietro Bonamico nannte, wurde um 1570 geboren und wirkte ab 1602 in Salzburg, wo er 1607 Kapellmeister wurde. Die Propriensammlung „Melos divinarum laudem”, welcher auch die Offertoriumsmotette „Bonum est confiteri Domino” entnommen ist, enthält die vollständigen Proprien für die Sonntage der Advent- und Fastenzeit. In der typischen Doppelchormanier wird der Text aus Psalm 91, der als Offertorium am Sonntag Septuagesima seinen liturgischen Platz hatte, vertont mit dem Kopfvers im Dreiermetrum, während der restliche Text im geraden Takt komponiert ist.
Singende Kirche 1/2004