Flötensonaten in e-moll und F-Dur
Von Wilhelm Friedemann Bach sind nur wenige kammermusikalische Werke erhalten. Umso willkommener ist daher die Entdeckung von zwei Querflötensonaten (jeweils dreisätzig in der Tempofolge schnell-langsam-schnell), die kürzlich unter den Anonyma der Staatsbibliothek zu Berlin identifiziert werden konnten. Trotz ihrer anonymen Überlieferung handelt es sich bei beiden Werken eindeutig um authentische Kompositionen W. F. Bachs, und zwar aus seiner Dresdner Zeit (1733-1746).
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Wilhelm Friedemann Bach
| -1784Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastians, genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seines Zeitalters zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Hochgesteckte künstlerische Ambitionen sind in nahezu sämtlichen Werken W. F. Bachs zu erkennen – von den frühen Klavierstücken über die Kantaten der mittleren Schaffenszeit bis hin zu den späten Sonaten und Fantasien. Aus Wilhelm Friedemann Bachs Feder stammen Klavier- und Kammermusik, Konzerte und geistliche Kantaten. Auf hohem kompositionstechnischem Niveau unternimmt er eine reizvolle Synthese von hochbarock-komplexem und galant-empfindsamem Stil. Während seine Instrumentalwerke vornehmlich in Dresden (1733–1746) und Berlin (1774–1784) entstanden und einem prachtvollen höfischen Stil verpflichtet sind, gehören die Vokalwerke seiner Wirkungszeit als Organist und Musikdirektor der Hallenser Marktkirche (1746–1764) an und zeichnen sich durch ihre expressive Kühnheit und Virtuosität aus. zur Person
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Herausgeber*in
Peter Wollny
| 1961
Rezensionen
Wilhelm Friedemann Bach ;
Wilhelm Friedemann Bach: 2 Sonaten in e & F für Querflöte und Basso Continuo (BR WFB 17 & 18)
These too have no explicit attribution to WFB, but two movements are transcriptions of genuine WFB keyboard sonatas, probably made in Dresden in the early 1740s. The flute writing is quite virtuosic, with an accompaniment that is fully written-out. The facsimile page mentioned in the foreword is not present, but there seems no reason to doubt the accuracy of the edition.
Quelle: Early Music Review April 2003