Franco Fagioli

Zur Person

Franco Fagioli wurde 1981 in San Miguel de Tucumán (Argentinien) geboren. Er begann zunächst ein Klavierstudium am Musikinstitut seiner Heimatstadt und studierte dann Gesang an der Kunstakademie des Teatro Colón in Buenos Aires. 1997 gründete er den Chor von San Martín de Porres mit dem Bestreben, den Jugendlichen seiner Region die Tür zur Musik zu öffnen. Auf Anraten seiner Gesangsprofessorin, Annelise Skovmand, sowie von Celina Lis und Maestro Ricardo Yost, entschied er sich für einen künstlerischen Werdegang als Countertenor. 2003 gewann er den viel beachteten Bertelsmann- Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“. Dies war der Beginn seiner internationalen Karriere. So trat er seither bei den Händelfestspielen in Karlsruhe und in Halle, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, an der Oper Bonn, am Aalto-Theater in Essen, an der Kölner Oper, an der Staatsoper Stuttgart, am Opernhaus Zürich, bei den Innsbrucker Festwochen, an der Oper von Oslo, am Teatro Carlo Felice in Genova, beim Festival della Valle d’Istria in Martina Franca, am Théâtre des Champs-Elysées, am Teatro Colón in Buenos Aires und am Teatro Argentino in La Plata auf. Mit der Titelpartie von Händels Giulio Cesare sorgte er in Zürich, Oslo und Karlsruhe für eine Sensation. Sein US Debüt am Chicago Opera Theatre in der Titelpartie von Giasone von Cavalli wurde 2010 mit Begeisterung empfangen. Franco Fagioli hat mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Alan Curtis, Gabriel Garrido, Nikolaus Harnoncourt, Michael Hofstetter, René Jacobs, Konrad Junghänel, Jos Manuel Quintana, Marc Minkowski, Riccardo Muti und Christophe Rousset zusammengearbeitet. Seine Diskographie umfasst die Titelpartien in Glucks Ezio, Händels Teseo (Carus 83.437) und Händels Berenice.

Ausgaben

2 Artikel

Georg Friedrich Händel: Georg Friedrich Händel: Teseo

Oper in fünf Akten

HWV 9

CDs, Choir Coaches, Medien

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