Max Bruch

1838 - 1920

Zur Person

Max Bruch, geb. 1838 in Köln, gest. 1920 in Berlin. Schüler von F. Hiller (Theorie und Komposition) und C. Reinecke (Klavier). Nach einigen Jahren als Musiklehrer in Köln ausgedehnte Studienreise; Musikdirektor in Koblenz, Hofkapellmeister in Sondershausen, schließlich Direktor des Sternschen Gesangvereins in Berlin. Von 1880–1883 Direktor der Philharmonic Society in Liverpool, danach Leiter des Orchestervereins Breslau. 1851 Professor für Komposition an der Berliner Akademie der Künste. Seine zahlreichen großen Chorwerke mit Orchester, z.B. "Das Lied von der Glocke", aber auch die A-cappella-Chöre erfreuten sich seinerzeit großer Beliebtheit.