Victoria Vita Poleva
Zur Person
Victoria Vita Polevá ist eine bekannte ukrainische Pianistin und Komponistin.
Ihre früheren Werke, darunter das Ballett „Gagaku“, ‚Transform‘ für großes Orchester und „Anthem“ für Kammerorchester, bevorzugen eine avantgardistische und polystilistische Ästhetik. Seit den späten 1990er Jahren wendet sich Polevá spirituellen Themen und musikalischer Einfachheit zu und entwickelt einen Stil, der heute als „sakraler Minimalismus“ bezeichnet wird.
Polevás Kompositionen wurden von prominenten Vertretern der Neuen Musik in Auftrag gegeben, darunter Gidon Kremer für „Sempre Primavera“ und „The Art of Instrumentation“ sowie das Kronos Quartet für „Walking on Waters“.
Ihre Werke wurden von namhaften Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Andrey Boreyko, Simon Camartin, Kirill Karabits, Volodymyr Sirenko, Roman Kofman und Adam Stern aufgeführt. Ihre Musik war bereits in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall, der Barbican Hall und der Royal Festival Hall zu hören.
Im Jahr 2023 wurde Polevás vierte Sinfonie für Cello und Sinfonieorchester, „The Bell“, ein Auftragswerk von LPO und DSO, in Dallas unter der Leitung von Kirill Karabits uraufgeführt. Im folgenden Jahr spielte Joyce DiDonato die amerikanische Erstaufführung von „No Man Is an Island“ in der Carnegie Hall.
Victoria Polevá ist Preisträgerin des Schewtschenko-Nationalpreises der Ukraine. Ihre Aufnahmen sind bei Naxos erhältlich, und ihre Partituren werden von Donemus veröffentlicht.
Wir haben der Komponistin 6 Fragen gestellt, lesen Sie hier in unserem Blog: https://blog.carus-verlag.com/persoenlichkeiten/6-fragen-an-victoria-poleva/