Die 1891 komponierte Orgelsonate zeichnet sich durch ihre kontrastreiche Gestaltung aus. Der 1. Satz trägt den Titel "Phantasie" und besteht aus einem Andante amabile, auf den ein Agitato in freier Sonatenform folgt. Im 2. Satz wechseln choralartige Passagen mit fugierten Abschnitten, und der 3. Satz beginnt mit einer freien rhapsodischen Introduktion, an die sich eine Fuge, archaisch "Ricercar" genannt, anschließt.
Einzelausgabe aus der Rheinberger-Gesamtausgabe
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Martin Weyer
| 1938-2016