Domenico Scarlatti: Messa breve - Noten | Carus-Verlag

Domenico Scarlatti Messa breve

La stella

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Dirigierpartitur Carus 40.698/00, ISMN 979-0-007-07673-3 40 Seiten, DIN A4, kartoniert
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  • Domenico Scarlatti, geboren im gleichen Jahr wie Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, war der Sohn des zu seiner Zeit äußerst bekannten und sehr produktiven Komponisten Alessandro Scarlatti. Er wurde vom Vater und von B. Pasquini in Rom als Musiker ausgebildet. 1715 erhielt er seine Ernennung als Kapellmeister an der Peterskirche in Rom, wo er die berühmte Cappella Giulia leitete. Später war er unter anderem als sehr gefragter Cembalist und Lehrer in Europa unterwegs. Im Rahmen seiner Tätigkeit an der Cappella Giulia und später, als er am Hofe Johannes V. in Lissabon tätig war, gehörte die Kirchenmusik zu einem seiner Hauptaufgabenkreise. Mit den bisher bekannt gewordenen Werken ist erst ein Teil seines wertvollen kirchenmusikalischen Œuvres sichtbar geworden, welches vom schlichten Miserere-Psalm bis zum zehnstimmigen Stabat Mater reicht. zur Person

Rezensionen

Domenico Scarlatti: Missa breve ”La stella”

Domenico Scarlatti: Missa breve „La stella”

Der Herausgeber Hans-Jörg Jans hat dem Notentext ein ausführliches Vorwort und einen kritischen Bericht hinzugefügt, sodass der an dem Werk interessierte (Kirchen-) Musiker die notwendigen und wissenswerten Informationen der sorgfältig edierten Publikation entnehmen kann. Im musikalischen Stil ist die Messe nicht einheitlich. Kyrie und Gloria (die übrigens auch in der heutigen katholischen Liturgie aufeinander folgen, und auch die Oration kommt nach dem Gloria, vergl. Vorwort S. 3 oben) sind mehr dem zeitgenössischen konzertanten Stil verpflichtet, im Credo, Sanctus und Agnus Dei bedient sich D. Scarlatti des „alten Stils”. Für das fehlende Benedictus ist ein solches aus einer anderen Messe als Anhang beigegeben. Kirchenchöre, die öfter in dieser Stilrichtung singen, werden keine unüberwindlichen musikalischen Schwierigkeiten vorfinden, zumal die Orgel eine sichere Stütze bietet. Es macht sicher auch Freude, aus so vorzüglichem Notenmaterial zu singen. Darüber dürfen aber weder Chorleiter noch Sänger die liturgische Bindung auch dieser Musik übersehen und der Gebrauch des Schatzes der überlieferten Kirchenmusik muss mit der Liturgie harmonieren.

Erich Weber
Quelle: Musica Sacra 6/1989, S. 571f.

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