Christmas music
aus: Messiah (Nr. 12–15)
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Composer
Georg Friedrich Händel
| 1685-1759George Frideric Handel put his exceptionally versatile compositional abilities to the test at an early age. After moving to London in 1712, where he was appointed Composer of Musick for His Majesty’s Chapel Royal in 1723, he wrote numerous masterpieces for the royal court as well as his major opere serie. For many years he enjoyed triumphant successes with his operas, which were sung by outstanding performers, with serenades, and later also with oratorios such as Saul and Israel in Egypt. Over the years Handel’s reputation grew far beyond the city where he worked; some of his choral works, particularly Messiah, have enjoyed a performance tradition which remains unbroken to this day, and are sung by choirs throughout the world. Personal details
Reviews
G
G. F. Händel „Weihnachtsmusik aus dem Messias”
Der Carus-Verlag bietet mit dieser Ausgabe in bewährter Weise ein weiteres Mosaiksteinchen bzgl. seiner Einzelausgaben aus dem Messias. Die vorliegende Ausgabe enthält die bekannte Hirtensinfonie als Einleitung. Es folgen, zusammengefasst zu Nummer zwei, Rezitativ - Accompagnato - Rezitativ -Accompagnato „Es waren Hirten auf dem Felde”. Den dritten Teil und zugleich Abschluss bildet der prächtige Chorsatz „Ehre sei Gott”.
Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Ausgabe sind vielfältig. Sie kann durchaus als „kleine Kantate” anstelle des Weihnachtsevangeliums im Gottesdienst stehen. Dies gilt im besonderen Maße für den Heiligabend-Gottesdienst, in dem die Verkündigungsszene Lukas 2, 8-14 ja im Mittelpunkt steht.
Der Herausgeber weist in seinem Vorwort auf weitere Kombinationsmöglichkeiten mit bereits vorhandenen Einzelausgaben dieser Reihe hin. Mit diesen Erweiterungen wäre auch an einen Einsatz innerhalb einer Abendmusik zu denken - und welcher Chorleiter ist nicht dauernd auf der Suche nach Alternativen für sein oft alteingefahrenes Repertoire? Das Instrumentarium ist auf Streicher und Basso continuo beschränkt. Für das Rezitativ wird allerdings ein Solosopran benötigt. Fazit dieser in positiver Weise beschränkten Ausgabe ist also die Tatsache, dass sie auch in kleineren Verhältnissen musizierbar ist. Eine empfehlenswerte Ausgabe also für all jene, die auf der Suche nach geeigneter Weihnachtsmusik für Gottesdienst und Abendmusik sind.
Uwe Matti
Quelle: Der Kirchenmusiker, Juli/August 1987