Charles Gounod: Messe no. 5 aux séminaires - Sheet music | Carus-Verlag

Charles Gounod Messe no. 5 aux séminaires

CG 65a, 1871

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Die auffälligste Neuerung in dieser Messe ist die Verwendung einer Melodik, die vom Gregorianischen Choral beeinflusst ist. Bereits seit den zwanziger Jahren hatte es in Frankreich vereinzelte Versuche gegeben den Gregorianischen Choral wieder in den Gottesdienst einzuführen. In den siebziger Jahren hatte dieser Versuch dann größeren Erfolg.
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Full score Carus 40.831/00, ISMN 979-0-007-07818-8 24 pages, DIN A4, paperback
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Choral score, with solo parts Carus 40.831/05, ISMN 979-0-007-07819-5 8 pages, DIN A4, without cover Minimum order quantity: 20 copies
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  • Charles Gounod is known today especially as the composer of the operas Faust (1859) and Roméo et Juliette (1867), and of the very popular Méditation sur le 1er prélude de piano de J. S. Bach (1852), arranged in 1859 as an Ave Maria. The fact that Gounod is regarded primarily as an important opera composer does not do justice to his extensive œuvre, which encompasses all genres. His creative output is dominated by his church music, which overshadows that of all other 19th-century composers. Personal details

Reviews

Gounod, Charles: Messe no

Gounod, Charles: Messe no. 5 in C aux séminaires

Die französische Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts unterschied sich in einem Punkt wesentlich von der gleichzeitigen deutschen Kirchenmusik: Sie gebrauchte ganz bewusst die Mittel der weltlichen Musik. Die Kirchenmusik hatte nach einem Wort des Komponisten Le Sueur „poetisch, malerisch und ausdrucksvoll” zu sein. Eine natürliche Beschränkung ergab sich nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der Besetzung. In diese Kategorie gehört die Messe von Gounod. Für drei Männerstimmen mit Orgelbegleitung komponiert, bietet sie gewissermaßen einen Querschnitt verschiedener Kompositionsarten: Dreiklangsbrechungen, chromatische Partien und Reminiszenzen an den gregorianischen Choral. Die technischen Schwierigkeiten sind begrenzt, allerdings stellt der Chorpart erhebliche Anforderungen an Wohlklang und Homogenität des Chores. Die Soloteile können auch von guten Chorsängern ausgeführt werden. In dem kontrastreichen Werk ist das Credo nicht vertont. Die äußerst verdienstvolle Ausgabe ist mit einem instruktiven Vorwort versehen. Von herausgeberischer Umsicht zeugt auch die Erklärung der französischen Registrierungsanweisungen. Eine „französisch” klingende Orgel wäre wünschenswert. Die Ausgabe ist außerdem durch ihren Preis (es gibt auch eine Chorpartitur) empfehlenswert.

Christoph Martin
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik, Sonderveröffentlichung Nov. 1998, S. 5

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