Württembergisches Staatsorches

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Das Württembergische Staatsorchester Stuttgart zählt mit seiner über 400-jährigen Geschichte zu den ältesten und traditionsreichsten Klangkörpern in Deutschland. 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt, zeichnet sich seine lange Geschichte nicht zuletzt durch die Vielzahl berühmter Musiker aus, die Mitglieder des Orchesters oder Kapellmeister waren. So zählten u. a. Leonhard Lechner, die Familie Froberger, Niccolò Jommelli, Johann Rudolf Zumsteeg, Konradin Kreutzer, Johann Nepomuk Hummel und Carl Maria von Weber zu den am Orchester Beschäftigten. Berlioz lobte bei seinem Gastspiel die außerordentliche Qualität des Orchesters, das unter Peter von Lindpaintner zu den besten Klangkörpern Europas gerechnet wurde. Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurde in Stuttgart als einem der ersten Häuser in Deutschland der gesamte Ring der Nibelungen als eigene Produktion gegeben. In den letzten Jahren waren renommierte Dirigenten wie Carlos Kleiber, Vaclav Neumann, Silvio Varviso, Janos Kulka, Dennis Russell Davies, Garcia Navarro und Gabriele Ferro als Musikdirektoren und Kapellmeister mit dem Orchester verbunden, ebenso namhafte Gastdirigenten wie Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Riccardo Chailly. Unter der Leitung von Lothar Zagrosek wurde das besondere Profil des Staatsorchesters als eines vielseitigen Klangkörpers weiter geschärft. Im Jahr 2002 wurde das Staatsorchester erstmalig mit dem begehrten Titel „Orchester des Jahres“ der Umfrage der Zeitschrift Opernwelt ausgezeichnet. Nachfolger von Lothar Zagrosek ist seit der Spielzeit 2007/2008 Manfred Honeck.

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