Die großen Händel-Oratorien
"The finest Composition of Musick that ever was heard" - dies war nur eine begeisterte Pressestimme nach der Uraufführung von Händels Messiah. Insgesamt waren seine Oratorien schon zu Händels Lebzeiten äußerst beliebt und wurden häufig aufgeführt. Seit 2009 ist bei Carus eine CD-Reihe mit Händels Oratorien sowie ausgesuchten Vokalwerken, Opern und Instrumentalwerken erschienen. In einer Box mit 13 CDs werden nun mehrere große Oratorien zusammengefasst: Neben dem Messiah auch Alexander's Feast, Israel in Egypt, Brockes-Passion, Solomon sowie das relativ unbekannte Juwel L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato. Zu hören sind der Kölner Kammerchor unter Peter Neumann, der Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius, das Vocalensemble Rastatt unter Holger Speck und der Winchester Cathedral Choir unter Nicolas McGegan.
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Georg Friedrich Händel
| 1685-1759Georg Friedrich Händel stellte früh seine außergewöhnlich universellen kompositorischen Fähigkeiten unter Beweis. Nachdem er 1712 nach London übergesiedelt war, schuf er dort – 1723 zum Composer of Musick for His Majesty’s Chapel Royal ernannt – zahlreiche Meisterwerke für den Königshof sowie seine großen Opere Serie: Über Jahre feierte er mit den von Ausnahme-Interpreten gesungenen Opern oder mit Serenaden, später auch mit Oratorien wie „Saul“ oder „Israel in Egypt“, triumphale Erfolge. Im Laufe der Jahre wuchs Händels Ruhm weit über seinen Wirkungsort hinaus; einige seiner Chorwerke, vor allem der „Messiah“, verfügen über eine bis heute ungebrochene Aufführungstradition und werden von Chören auf der ganzen Welt gesungen. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Felix Loy
| 1963
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Chor
Kammerchor Stuttgart
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Chor
Vocalensemble Rastatt
Neben Entdeckungsreisen auf unbekanntes Terrain und Erstaufführungen beschäftigen sich Vocalensemble Rastatt & Les Favorites immer wieder mit der Musik zentraler Komponisten wie Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart, Haydn, Schumann und Brahms. Erfolgen bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten international hervorragend besprochene CDs sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen etwa für den SWR, Radio France, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk. Vocalensemble Rastatt & Les Favorites gastierten u. a. im Festspielhaus Baden- Baden, beim Musikfest Bremen, in der Kölner Philharmonie, beim Festival RheinVokal des SWR, dem Festival „Europäische Kirchenmusik“ in Schwäbisch Gmünd, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Schwetzinger Festspielen, den Wartburgkonzerten von Deutschlandradio Kultur, den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, in der Philharmonie im französischen Mulhouse und beim Centre de Musique „Les Dominicains“ in Guebwiller. Auch Ausflüge in die Opernwelt scheut der flexible Chor nicht: Mit Edita Gruberová sang er in Donizettis Lucia di Lammermoor und Bellinis Norma, mit Rolando Villazón in Mozarts Don Giovanni und Così fan tutte. Mit Klaus Maria Brandauer und dem Chamber Orchestra of Europe gastierte das Ensemble mit Mendelssohns Sommernachtstraum beim Musikfest Bremen. Institutionelle Förderer sind das Land Baden-Württemberg, in deren Konzeption „Kunst 2020“ das Ensemble firmiert, und die Stadt Rastatt. zur Person
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Ensemble
Kölner Kammerchor
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Ensemble
Les Favorites
Neben Entdeckungsreisen auf unbekanntes Terrain und Erstaufführungen beschäftigen sich Vocalensemble Rastatt & Les Favorites immer wieder mit der Musik zentraler Komponisten wie Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart, Haydn, Schumann und Brahms. Erfolgen bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten international hervorragend besprochene CDs sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen etwa für den SWR, Radio France, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk. Vocalensemble Rastatt & Les Favorites gastierten u. a. im Festspielhaus Baden- Baden, beim Musikfest Bremen, in der Kölner Philharmonie, beim Festival RheinVokal des SWR, dem Festival „Europäische Kirchenmusik“ in Schwäbisch Gmünd, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Schwetzinger Festspielen, den Wartburgkonzerten von Deutschlandradio Kultur, den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, in der Philharmonie im französischen Mulhouse und beim Centre de Musique „Les Dominicains“ in Guebwiller. Auch Ausflüge in die Opernwelt scheut der flexible Chor nicht: Mit Edita Gruberová sang er in Donizettis Lucia di Lammermoor und Bellinis Norma, mit Rolando Villazón in Mozarts Don Giovanni und Così fan tutte. Mit Klaus Maria Brandauer und dem Chamber Orchestra of Europe gastierte das Ensemble mit Mendelssohns Sommernachtstraum beim Musikfest Bremen. Institutionelle Förderer sind das Land Baden-Württemberg, in deren Konzeption „Kunst 2020“ das Ensemble firmiert, und die Stadt Rastatt. zur Person
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Ensemble
Winchester Cathedral Choir
Der WINCHESTER CATHEDRAL CHOIR ist einer der führenden Kathedralchöre Englands, dessen Repertoire von Weelkes und Byrd bis zu Howells, Leighton und Tavener reicht. Er besteht aus 16-20 Chorknaben und 12 ‚Lay Clerks’. Die Knaben erhalten Schulunterricht an The Pilgrims' School, wo sie auch mindestens ein Instrument lernen. Die ‚Lay Clerks’ sind erfahrene Musiker, die häufig als Sänger oder Lehrer arbeiten. Die Hauptaufgabe des Chors ist es, bei den Gottesdiensten in der Kathedrale zu singen. Daneben treten sie im In- und Ausland auf: Mit dem BBC Symphony Orchestra waren sie bei den Henry Wood Proms in der Royal Albert Hall zu hören, vor kurzem sangen sie im Dom zu Florenz, 2003 waren sie in Göttingen mit The English Concert in der gefeierten Aufführung von Händels Jephtha zu hören. zur Person
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Ensemble
FestspielOrchester Göttingen
Das FestspielOrchester Göttingen (FOG) überzeugt seit seiner Gründung im Jahr 2006 Publikum und Kritik gleichermaßen und wird besonders wegen seines großen Farbenreichtums und seines leichten, federnden, sinnlichen Klangs geschätzt. Im FOG wurden Spezialisten der Historischen Aufführungspraxis aus international namhaften Orchestern Alter Musik wie Les Arts Florissants, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, dem Philharmonia Baroque Orchestra (San Francisco), Il Complesso Barocco und dem Orchestra of the 18th Century unter der Leitung von Nicholas McGegan zu einem homogenen Klangkörper zusammengeführt. So wurde ein Ensemble geschaffen, das den Ruf der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen als innovatives und erstklassiges Festival ein weiteres Mal bestätigt. In der Festivalsaison 2008 wurde das Orchester mit dem Oratorium Samson zu Gastspielen nach Dresden, Hannover, Kassel und Halle/Saale eingeladen und begeisterte sowohl Publikum als auch die anwesende Presse: „Göttinger spielen wie die Götter“, so die Mitteldeutsche Zeitung über das Konzert in Halle/Saale. Im Händel-Festjahr 2009, dem 250. Todesjahr des Komponisten, liegt dem FestspielOrchester Göttingen eine Einladung zu einer szenischen Opernproduktion u. a. zum Drottningholm Slotstheater in Drottningholm/Schweden vor. zur Person
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Ensemble
Collegium Cartusianum
Von Monteverdi bis Brahms reicht der Radius des auf Originalinstrumenten spielenden Collegium Cartusianum, das 1988 als Nachfolger des Barockorchesters Köln entstand. Nicht zuletzt durch die Mitwirkung bei der Gesamteinspielung der Messen Wolfgang Amadeus Mozarts durch seinen Dirigenten Peter Neumann hat es sich einen ausgezeichneten Ruf erworben, der sich seither bei vielen Konzerten, Rundfunkübertragungen und CD-Einspielungen bestätigte. Neben der Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerchor hat das Collegium Cartusianum auch durch Aufführungen der Orchestersuiten J. S. Bachs, von Sinfonien Mozarts und Beethovens internationale Anerkennung gefunden. Mit Mozarts Il Re Pastore, Mendelssohns Paulus und Elias bis hin zum Requiem von Dvorak hat das Orchester sein Repertoire in Richtung Oper und Romantik ausgedehnt. Es ist bei einer Vielzahl der bedeutenden Festivals in Europa und in Japan aufgetreten, zuletzt beim Bachfest Leipzig mit einem Handel-Bach-Programm und mit Handels Serenata Aci, Galatea e Polifemo in Krakau und Essen und im Februar 2012 beim zweiten Kölner Fest fur Alte Musik. zur Person
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Orchester
Barockorchester Stuttgart
Das Barockorchester Stuttgart, 1985 von Bernius gegründet, ist ein auf die Musik des achtzehnten Jahrhunderts spezialisiertes Ensemble. Die Musiker gehören zu den führenden Vertretern der historischen Aufführungspraxis und musizieren ausschließlich auf Originalinstrumenten. Das Ensemble widmet sich in besonderem Maße der Wiederauführung von Opern des 18. Jahrhunderts. Es war zu Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. in Rom, Salzburg, Dresden und Göttingen. zur Person
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Dirigent*in
Frieder Bernius
| 1947Die Arbeit von Frieder Bernius findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Seine künstlerischen Partner sind vor allem der Kammerchor Stuttgart, das Barockorchester Stuttgart, die Hofkapelle Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart, den er bald zu einem der führenden Ensembles seiner Art machte. Ob Vokalwerke von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Fauré und Ligeti, Schauspielmusiken von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Burgmüller und Schubert – stets zielt die Arbeit von Frieder Bernius auf einen am Originalklangideal orientierten, zugleich unverwechselbar persönlichen Ton. Wiederentdeckungen von Opern des 18. Jahrhunderts widmet er sich ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Ein besonderes Interesse gilt der südwestdeutschen Musikgeschichte. Frieder Bernius’ Arbeit ist im Label Carus vielfach auf Schallplatte und CD dokumentiert. Viele Einspielungen wurden mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Im Rahmen des Deutschen Chorfests in Stuttgart wurde Frieder Bernius vom Carus-Verlag für seine Gesamteinspielung der geistlichen Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer Goldenen CD ausgezeichnet. zur Person
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Dirigent*in
Peter Neumann
| 1940-2025Peter Neumann, in Karlsruhe geboren, ist in den letzten Jahren vor allem als Handel-Dirigent hervorgetreten, was die von ihm initiierte Konzertreihe „250 Jahre Handel-Oratorien“, in der er, Handels Spielplan der Jahre 1749–1752 entsprechend, neun Musikdramen auffuhrte, ebenso belegt wie die vielen CD-Einspielungen. In den Musikzentren Europas, Japans und auf vielen namhaften Festivals hat er die Meisterwerke der Vokal- und Orchestermusik dargeboten, von Monteverdis L’Orfeo und Marienvesper (im Palais Garnier Paris), uber J. S. Bachs Passionen (zuletzt in Moskau, Oslo und Versailles) und h- Moll-Messe (BBC Proms) bis hin zu Debussys Le Martyre de Saint Sébastien b ei d er M usikTriennale K oln. 2010 war Peter Neumann mit seinen Ensembles Kolner Kammerchor und Collegium Cartusianum mit Schumanns Das Paradies und die Peri beim Rheingau Musik Festival und dem Schumannfest Dusseldorf zu Gast, 2011 beim Leipziger Bachfest. Im Juni 2012 gab er mit Handels Alcina ein umjubeltes Debut an der Kolner Oper. Als Gastdirigent konzertierte er u. a. mit dem ChorWerkRuhr, dem Niederlandischen Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem NDR Chor, dem Concertgebouw- Orchester Amsterdam, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie und Concerto Koln. Aus der umfangreichen Diskografie seien die Gesamteinspielungen der Mozart-Messen (Crown of Crowns bei Gramophone), einer Musicalischen Vesper von Schutz, Schumanns Missa sacra (Diapason d’Or) und die Aufnahmen von Bachs Johannespassion und Handels Alexander’s Feast und Brockes-Passion (Carus) besonders hervorgehoben. zur Person
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Dirigent*in
Holger Speck
Holger Speck genießt internationales Renommee als charismatischer Dirigent, dem sowohl eine nicht museale Realisation stilistischer Charakteristika als auch die Vermittlung emotionaler Gehalte gelingt. Eine „undeniable authority“ bescheinigt ihm das Fanfare Magazin aus USA. Mit seinem ausgeprägten Klangsinn und zwingenden, lebendig-authentischen Interpretationen prägt er das Erscheinungsbild seiner eigenen Ensembles Vocalensemble Rastatt & Les Favorites, aber auch der Chöre und Orchester, mit denen er als Gastdirigent arbeitet.Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble verpflichtete ihn mit seinem VOCALENSEMBLE RASTATT für ein Konzert zum G20-Gipfel. Er etablierte das Grammy-nominierte VOCALENSEMBLE RASTATT und das Barockorchester LES FAVORITES international durch spannende Konzertprogramme und ausgezeichnete CD-Einspielungen beim Label CARUS mit Musik u.a. von Rheinberger, Buxtehude, Telemann, Händel oder Brahms. Bei Produktionen der DEUTSCHEN GRAMMOPHON zeichnete er für die Chorpartien der Mozart-Opern „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Così fan tutte“ und „Don Giovanni“ verantwortlich.Holger Speck lehrt an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und arbeitet neben der künstlerischen Leitung von VOCALENSEMBLE RASTATT & LES FAVORITES auch als Gastdirigent und -dozent, u.a. an der Universität in Rio de Janeiro, mit dem NDR-Vokalensemble, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin oder mit Chor und Orchester der slowenischen Philharmonie Ljubljana. John Neumeier verpflichtete ihn als Dirigent seiner letzten großen Kreation „Dona nobis pacem“ als Ballettintendant in Hamburg in der dortigen Staatsoper und dem Festspielhaus Baden-Baden mit Bachs h-Moll-Messe.zur Person
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Dirigent*in
Nicholas McGegan
Für den Londoner Independent ist Nicholas McGegan „einer der renommiertesten Barockdirigenten seiner Generation“. Das New Yorker Magazin nennt ihn „einen Experten für den Stil des 18. Jahrhunderts“. Der Cleveland Plain Dealer preist Nicholas McGegan dafür, dass er „ rhythmische Würze in alle Dinge des Barocks bringt“. Damit ist er weltweit für Aufführungen bekannt, die Autorität mit Enthusiasmus verbinden, Wissenschaftlichkeit mit Freude und kuratorische Verantwortung mit protestantischer Ausgelassenheit. Seit mehr als 20 Jahren wirkt McGegan als musikalischer Leiter des in San Francisco ansässigen Philharmonia Baroque und hat das Orchester in dieser Funktion durch bemerkenswerte Auftritte in der Carnegie Hall, bei den Proms in London, im Amsterdamer Concertgebouw und bei den Internationalen Händel-Festspielen – wo er seit 1991 Künstlerischer Leiter ist – an die Weltspitze der historischen Aufführungspraxis gebracht und als führendes Barockorchester Amerikas etabliert. In Göttingen sowie mit dem PBO hat er Standards für die historische Aufführungspraxis gesetzt: forschend, ernsthaft, jedoch undogmatisch, und dabei begreifend, dass die Musik der Vergangenheit kein museales oder akademisches Objekt ist, sondern in einen lebendigen Dialog mit einem Publikum gehört, um so Genuss und Vergnügen auf beiden Seiten der Bühne zu bereiten. McGegan ist Wegbereiter für die Übertragung der historischen Aufführungspraxis über die kleine Welt der historischen Instrumente hinaus auf konventionelle symphonische Orchester. McGegans Diskographie schließt die Weltersteinspielung des Händel-Oratoriums Susanna ein, welche sowohl mit dem Gramophone Award als auch einer Nominierung für den Grammy ausgezeichnet wurde. Erst kürzlich erschienen bei Carus Einspielungen von Händels Solomon, Samson und Acis und Galatea. Letztere stellt eine Rarität insofern dar, als die selten aufgeführte Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy darauf erklingt. In England geboren, genoss Nicholas McGegan seine Ausbildung in Oxford, Cambridge und dem Royal College of Music in London. Von der Georg-August Universität Göttingen erhielt er eine Ehrenprofessur, und der Bürgermeister der Stadt San Francisco rief einen offiziellen Nicholas McGegan Day aus, als Anerkennung für zwei Dekaden ausgezeichneter Arbeit mit dem Philharmonia Baroque. McGegan ist Träger der akademische Ehrenwürde des Londoner Royal College of Music sowie des Händel-Preises der Händel-Festspiele Halle. zur Person
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Sopran-Solo
Antonia Bourvé
Antonia Bourvé studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe Opern- und Liedgesang bei Stephan Kohlenberg und Felicitas Strack. Meisterkurse u. a. bei Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds und Liedklasse bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und gewann den 1. Preis beim Wettbewerb Operngesang des Kulturfonds Baden. Als gefragte Sopranistin führte sie ein Gastspiel u. a. ans Staatstheater Nürnberg in der Titelpartie von Mozarts Zaide. Darüber hinaus wirkte sie u. a. bei CD-Produktionen mit Mozarts Schauspieldirektor und den Scottish Songs von Beethoven mit. Eine weitere Produktion, die als Referenzeinspielung von der Presse gelobt wurde, entstand mit dem Oratorio de Noël von Saint-Saëns unter der Leitung von Holger Speck bei Carus (Carus 83.352) zur Person
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Sopran-Solo
Dominique Labelle
Ihre ersten Erfolge feierte die aus Montreal stammende Dominique Labelle als Donna Anna in der Peter Sellars Produktion von Mozarts Don Giovanni, die in New York, Paris und Wien aufgeführt wurde. Ihr Repertoire reicht heute von Bach bis zum Pulitzerpreisträger 2006, Yehudi Wyner. Dominique Labelle hat mit Dirigenten wie Boulez, Zinman und McGegan zusammengearbeitet und gastiert auch häufig in Europa. Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn zählen die Aufführungen von Händels Belshazzar oder Bachs Matthäuspassion sowie Mahlers 2. Symphonie, Verdis Requiem und Wyners Liedern. Auch das Göttinger Publikum konnte die Sopranistin bereits mehrfach begeistern: etwa in der Titelpartie von Händels Rodelinda (2000), als Armida in Rinaldo (2004) und Angelica in Orlando (2008) wie auch in der Welterstaufführung von Händels Gloria (2001). Im Opernfach übernahm sie mit besonderem Erfolg u. a. die Titelpartie in Lucia di Lammermoor und die Violetta in La Traviata. Ihre Diskographie umfasst Werke vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, die Einspielung von Händels Arminio wurde 2002 mit dem Handel Prize ausgezeichnet. zur Person
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Sopran-Solo
Claron McFadden
Die Sopranistin Claron McFadden erhielt ihre Ausbildung an der Eastman School of Music in Rochester (New York). Mit der Titelrolle in Lulu unter Sir Andrew Davis konnte sie ihren ersten Auftritt in Glyndebourne feiern. In Karlsruhe war sie in der Titelpartie von Händels Rodelinda unter Trevor Pinnock zu hören, in Halle als Semele, mit Les Arts Florissants ist sie europaweit aufgetreten. Neben ihrer solistischen Tätigkeit in den großen Oratorienpartien ihres Fachs ist Claron McFadden auch eine gefragte Interpretin zeitgenössischer Musik, insbesondere der Werke Dirk Brossés und Harrison Birtwistles. Unter Oliver Knussen sang sie die Lulu-Suite mit dem Residentie Orkest, ferner war sie in Schostakowitschs 14. Symphonie und Brittens Illuminations im Concertgebouw zu hören. Zu ihren zahlreichen CD-Einspielungen zählen Birtwistles Paul Celan Songs, Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras, Rameaus Les Indes Galantes und Purcells King Arthur mit William Christie, Händels Acis and Galatea, Ottone sowie die neue Einspielung von Alexander Balus mit The King’s Consort. zur Person
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Sopran-Solo
Carolyn Sampson
Auf der Konzert- und der Opernbühne gleichermaßen zu Hause, hat Carolyn Sampson in den letzten Jahren weltweit beträchtliche Erfolge gefeiert. Neben Engagements u. a. an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival und Boston Early Music Festival, an der Opéra de Paris, Opéra de Lille, Opéra de Montpellier sowie an der Opéra National du Rhin führten sie Konzerte u. a. zu den BBC Proms. In Europa gehören zu ihren vielen Auftritten Konzerte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, The English Concert, dem Freiburger Barockorchester, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Gewandhausorchester Leipzig. In den Vereinigten Staaten von Amerika trat sie als Solistin mit der San Francisco Symphony, dem Detroit Symphony Orchestra, dem St. Paul Chamber Orchestra und dem Philadelphia Orchestra auf. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Carolyn Sampson sind erschienen, u. a . eine gefeierte Einspielung von Strawinskys Les Noces und seiner Messe. Ihre CD mit Purcell-Liedern wurde im Dezember 2007 vom Gramophone Magazine als „Editor’s Choice of the Month“ ausgezeichnet, ebenso wie ihre erste Recital-CD Fleurs im Mai 2015. zur Person
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Sopran-Solo
Simone Kermes
Simone Kermes ist international eine der gefragtesten Sopranistinnen im dramatischen Koloraturfach. Ihr außergewöhnlicher Stimmumfang prädestiniert sie besonders für die virtuosen Werke barocker Meister, aber auch für die Sopranpartien und Konzertarien Mozarts, Haydns und Beethovens. Konzertverpflichtungen und Operngastspiele führten sie durch ganz Europa, die USA und Japan zu den größten und berühmtesten Konzertsälen der Welt, sie gab u. a. Solokonzerte in der Carnegie Hall New York, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Tschaikowskysaal Moskau und im Palau de la Musica in Barcelona. Neben vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen hat sie zahlreiche CDs aufgenommen. Für ihre Soloalben erhielt sie mehrfach internationale Auszeichnungen wie den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, den Diapason d`Or , Choc le monde de la Musique, BBC music choise, Gramophone- Disc of the month und den ECHO Klassik. zur Person
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Sopran-Solo
Cornelia Winter
Die Sopranistin Cornelia Winter studierte an den Musikhochschulen Frankfurt und Berlin bei Elsa Cavelti und Ingrid Figur und nahm an Meisterkurse bei Laura Sarti, Barbara Schlick und Paul Esswood teil. Gastverträge führten sie u. a. ans Nationaltheater Mannheim und das Stadttheater Heidelberg. Sie konzertierte mit dem „Ensemble Modern“, „Concerto Köln“, und “l‘Arpa Festante“ im In- und Ausland. Eine herausragende Dokumentation ihrer bisherigen künstlerischen Arbeit ist die 2007 erschienene CD „Landschaft mit entfernten Bekannten“ von Heiner Goebbels mit dem Ensemble Modern und dem Deutschen Kammerchor, die im „Théatre des Amandiers“ in Paris entstand. zur Person
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Sopran-Solo
Nele Gramß
Die Wurzeln für die breit gefächerte musikalische Ausbildung der Sopranistin Nele Gramß wurden im Elternhaus gelegt. Sie studierte in Würzburg, München und Amsterdam, zunächst Schulmusik und Viola da Gamba, dann Gesang. Margreet Honig, Barbara Schlick und Monika Bürgener sind und waren wichtige Lehrerinnen für sie. Auch wenn ihr umfangreiches Repertoire Musik aller musikalischen Epochen und Genres umfasst, beschäftigt sich Nele Gramß vorzugsweise mit der Musik des 17. Jahrhunderts. Die Bachschen Oratorien sowie Werke von Monteverdi, Schütz und der Vokalpolyphonie singt sie am häufigsten. Neben dem Oratorium ist die Kammermusik ihr wichtigstes Betätigungsfeld: bei „Movimento“ und „Gesualdo Consort Amsterdam“ ist sie festes Mitglied, auch tritt sie mit ihrer Klavierpartnerin Annie Gicquel in Liederrecitals auf. Als Gast ist sie mit unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern zu hören. Im letzten Sommer war sie an zwei Aufführungen von Honeggers Jeanne d’Arc beteiligt, ein weiterer Höhepunkt der jüngeren Vergangenheit waren die szenischen Aufführungen von Händels Saul in der Egidienkirche in Nürnberg. zur Person
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Sopran-Solo
Johanna Winkel
Johanna Winkel studierte Gesang bei Mechthild Böhme und Caroline Thomas. Meisterkurse ergänzten ihre Ausbildung. Ihr internationales Debüt gab sie 2008 unter Peter Neumann in Nantes mit Concerto Köln. Es folgten Konzerte u. a. mit den Hamburger Symphonikern, dem SWR Vokalensemble Stuttgart und SWR Sinfonieorchester sowie dem NDR Chor. Sie sang beispielsweise beim Musikfest Berlin, dem Lucerne Festival und bei La Folle Journée. Mehrfach ausgezeichnet im Fach Oper belegte Johanna Winkel 2009 den ersten Platz im Cantilena Gesangswettbewerb in Bayreuth. Diverse Opernpartien führten sie an historische Spielstätten wie das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth und das Ekhof Theater Gotha. Neben vielen Live-Mitschnitten dokumentieren diverse CD-Einspielungen ihre Arbeit. zur Person
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Sopran-Solo
Maria Keohane
Maria Keohane ist eine schwedische Sopranistin, deren Repertoire ein weites Spektrum von Musikstilen umfasst, vom Barock bis zur Gegenwart, eingeschlossen Kammermusik, Oper und Oratorium. Sie trat auf in Claudio Monteverdis Il Ritorno d’Ulisse in Patria am Theater Goteborg, in Peris Euridice am Hoftheater Drottningholm in Stockholm und in Verdis Don Carlos am Koniglich-Danischen Theater in Kopenhagen. Sie sang Brahms’ Requiem in der Goteborger Konzerthalle, Bachs Hochzeitkantate im dem Philharmonia Baroque Orchestra in San Francisco und Handels Il Trionfo del Tempo e del Disinganno mit Concerto Copenhagen am Wiener Konzerthaus. Maria Keohane wird haufig als Oratorien- Solistin engagiert und trat auf bei Festivals u. a. in Tanglewood, im Concertgebouw Amsterdam, bei den Handel-Festspielen Halle und dem Edinburgh Festival, unter Dirigenten wie Jerome Correas, Eric Ericson, Martin Gester, Gustav Leonhardt, Andrew Manze, Nicholas McGegan, Lars Ulrik Mortensen, Andrew Parrot, Stephen Stubbs, Jos van Veldhoven und Christopher Warren- Green. zur Person
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Sopran-Solo
Julia Doyle
Die Sopranistin Julia Doyle aus Nordengland studierte in Cambridge, bevor sie eine sangerische Laufbahn einschlug. Inzwischen ist sie in Europa und daruber hinaus als Barock- Spezialistin gefragt. Die Highlights ihrer Karriere beinhalten Bachs Johannespassion im Amsterdamer Concertgebouw (Gardiner) und die Matthäuspassion in der Alice Tully Hall in New York (Herreweghe), Handels The Occasional Oratorio in Halle (The English Concert), Haydns Scena di Berenice mit dem BBC Philharmonic Orchestra (Noseda), Mozarts Exsultate Jubilate an der Cite de la Musique in Paris (Arsys Bourgogne), Handels Messiah in der Royal Albert Hall mit dem Royal Philharmonic Orchestra (Cooke), ein Handel-Arien-Programm in der Wigmore Hall (London Handel Orchestra) und mit dem Scottish Chamber Orchestra (Watkins), Bachs BWV 147 mit dem BBC Philharmonic Orchestra (Menda), das Weihnachtsoratorium mit dem RTE Orchestra Dublin (Halls) und BWV 202 mit Music of the Baroque in Chicago (Kraemer). zur Person
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Alt-Solo
Daniel Taylor
Daniel Taylor ist weltweit einer der meist gefragten Countertenöre. Er konzertiert mit zahlreichen internationalen Ensembles und Symphonieorchestern. Als Liedsänger war er im Konzerthaus Wien, bei der Frick Collection New York, in der Forbidden Concert Hall Beijing, beim Lufthansa Barock Festival und in der Wigmore Hall London zu hören. Er wirkte in Jeremy Podeswas preisgekröntem Film Five Senses mit. Als Opernsänger war er bereits in Glyndebourne (Händels Theodora), an der Metropolitan Opera New York (Händels Giulio Cesare), an der Bayerischen Staatsoper (Händels Rinaldo), in Edinburgh (Glucks Orfeo), an der Welsh National Opera (Händels Jephtha) und an der Canadian Opera (Händels Tolomeo) zu erleben. Daniel Taylor studierte zunächst Literatur, Musik und Philosophie und legte anschließend sein Examen an der University of Montreal in den Fächern Musik und Reli - gionswissenschaften ab. Daniel Taylor ist Professor am Conservatoire de musique in Montreal. zur Person
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Alt-Solo
Tim Mead
Der Countertenor Tim Mead war Chorknabe am King’s College in Cambridge, wo er seine erste musikalische Ausbildung erhielt und später bei Charles Brett Gesang studierte. Er fuhr mit seinen Studien fort und gewann eine Reihe von Stipendien für das Royal College of Music in London. Der junge Countertenor befasst sich vorwiegend mit dem Opernrepertoire, welches von Werken Claudio Monteverdis bis hin zu Uraufführungen reicht. Zu seinen jüngsten Engagements im Opernfach zählen u.a. die Titelrollen zu Händels Giulio Cesare für das Glyndebourne Festival Opera, Siroe unter Andreas Spering, sowie Ezio für die Londoner Händel-Festspiele. Im Bereich der geistlichen Vokalmusik gehören u. a. Werke von Bach, Telemann und Händel zu seinem Repertoire. Für das Jahr 2009 ist Tim Mead zu den Händel-Festspielen in Göttingen eingeladen, um dort die Titelpartie der Oper Admeto zu geben. zur Person
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Alt-Solo
Michael Hofmeister
Noch während des Studiums sang Michael Hofmeister an der Staatsoper Hannover, sowie u. a. in Berlin im Rahmen eines Theaterprojektes von Ruedi Häusermann. Er arbeitet mit Dirigenten wie Enrique Mazzola, Konrad Junghänel, Michael Schneider, Holger Speck sowie Regisseuren wie Calixto Bieto, Peter Konwitschny und Trisha Brown zusammen. Neben seinen Engagements an Musiktheatern geht Michael Hofmeister einer regen Konzerttätigkeit im Bereich Barockmusik nach und sang z. B. bei den Händelfestspielen in Halle. Bei den Schwetzinger Festspielen war er in Adriana Hölszkys Hybris und Salvatore Sciarrinos Da Gelo a Gelov zu hören. Mit letzterem gastierte er 2007/08 an der Opéra National de Paris und am Grand Théâtre de Genève. zur Person
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Alt-Solo
Terry Wey
Terry Wey wurde in der Schweiz geboren und erhielt seine erste Gesangsausbildung bei den Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz. Über erste Auftritte mit dem „Clemencic Consort“ unter René Clemencic 2003 fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe (u. a. MIGROS-Genossenschaftsbund Zürich, Kärntner-Sparkasse Wörthersee Musikstipendium) Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Er arbeitete mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski oder Michael Hofstetter und Orchestern wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Les Arts Florissants oder Les Musiciens du Louvre Grenoble zusammen. Verschiedene CD-Einspielungen belegen sein künstlerisches Schaffen. zur Person
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Alt-Solo
Jan Thomer
Der Basler Countertenor Jan Thomer (*1985) studierte von 2005–2008 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Gerd Türk, Dominique Vellard, Ulrich Messthaler und Andreas Scholl Gesang und setzt seine Ausbildung heute bei Prof. Scot Weir in Zürich fort. Er ist Preisträger des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (mit Auszeichnung) sowie der Friedl Wald Stiftung. Meisterkurse absolvierte er bei Jakob Stämpfli, Rosa Dominguez und Margreet Honig. Zu seiner musikalischen Tätigkeit gehören sowohl die Arbeit als Ensemblesänger beim französischen Ensemble „Gilles Binchois“ als auch Auftritte als Solist, u.a. beim Davoser Festival „Young artists in concert“ (2007) oder am Opernhaus Zürich (2008, 2009). zur Person
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Mezzosopran-Solo
Elvira Bill
Die Mezzosopranistin Elvira Bill studiert Gesang bei Christoph Prégardien an der Kölner Musikhochschule. Bis zu ihrem Abitur in Mönchengladbach erhielt sie u.a. von Reinhard Becker (Wuppertal) wichtige sängerische Impulse und Anregungen. Ihr Repertoire reicht von alten Meistern bis zur zeitgenössischen Musik. Im Bereich der historischen Aufführungspraxis wird sie zusätzlich vom Countertenor Kai Wessel betreut. Einen Schwerpunkt ihrer solistischen Konzerttätigkeit bildet das Oratorium. Als Solistin sang Elvira Bill unter Leitung von Marcus Creed, Peter Neumann, Robin Gritton, Christopher Hogwood und vielen anderen Dirigenten. Am Theater Krefeld-Mönchengladbach war sie in der Oper Der Riese vom Steinfeld von Friedrich Cerha zu hören. Konzertreisen führten sie in viele Städte Deutschlands, nach Frankreich, Österreich, in die Benelux-Staaten, nach Italien, Portugal, Ungarn, Russland, China und in den Oman. zur Person
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Tenor-Solo
Markus Brutscher
Eine frühe musikalische Ausbildung erfuhr Markus Brutscher bei den Regensburger Domspatzen und den Augsburger Domsingknaben, bevor er in Berlin, London und Maastricht Gesang studierte. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden Orchestern in Europa und Amerika sowie herausragenden Dirigenten. Sein weit gefächertes Repertoire umfasst Werke aller musikalischen Epochen vom Frühbarock bis zur Moderne. Eine mehr als 50 Aufnahmen umfassende Diskografie dokumentiert die Vielseitigkeit des Sängers. zur Person
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Tenor-Solo
Jan Kobow
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Tenor-Solo
Michael Slattery
Nach seinem Studium an der New Yorker Juilliard School sang der junge amerikanische Tenor Michael Slattery sein erstes Mozart-Requiem unter Esa-Pekka Salonen mit dem Los Angeles Philharmonic. Mit ihnen war er auch 2006 in Akhnaten von Philip Glass zu hören. Ferner zählen zu seinem Repertoire u. a. auch die Oratorien Händels und die Kantaten Bachs. Vor kurzem gab er seine ersten Meisterkurse an Universitäten in den USA. Die International Herald Tribune beschrieb Slattery als einen Sänger mit einem „amerikanischen Gusto, an dem Bernstein seine wahre Freude gehabt hätte“, und tatsächlich hat ihn sein Talent für des Maestros Musik bereits durch ganz Europa geführt: von Paris zur Royal Festival Hall in London, wo er die Titelpartie in Bernsteins Candide sang, eine Rolle, die er zuerst in Rom zu Gehör brachte. Vor kurzem übernahm er die Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo für Glimmerglass Opera im Staat New York, nachdem er die Partie bereits unter Emmanuelle Haïm im Pariser Châtelet Theater gesungen hatte. Neben der Musik widmet sich Michael Slattery gern der Malerei; so veranstaltete Glimmerglass Opera vor kurzem eine Ausstellung seiner Werke. zur Person
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Tenor-Solo
Benjamin Hulett
Der Tenor Benjamin Hulett studierte am New College, Oxford. Er war festes Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper und war hier unter anderem als Oronte (Alcina), Jaquino (Fidelio), Arbace (Idomeneo), Tamino (Die Zauberflöte) und Ferrando (Così fan tutte) zu hören. Er debütierte an der Bayerischen Staatsoper als Oronte, am Theater an der Wien in Johannes Kalitzkes Die Besessenen, beim Salzburg Festival in Elektra, bei den Festspielen Baden-Baden in Salome und an der Deutschen Staatsoper in Henzes Phaedra. Er sang Arbace mit Europa Galante unter Biondi, kehrte für Tamino und Narraboth (Salome) als Gastsänger nach Hamburg zurück und sang seinen ersten Peter Quint (The Turn of the Screw) für die Opera North. Jüngere Auftritte beinhalten Das Paradies und die Peri beim Edinburgh Festival unter Norrington, die Missa Solemnis (Herreweghe), die Serenade für Tenor, Horn und Streicher (Hogwood), die Schöpfung (Haim), Bruckners Requiem (Zehetmair), seinen ersten Fenton (Falstaff) an der Opera Holland Park, die Titelrolle in J. C. Bach’s Lucio Silla mit Bolton bei der Salzburger Mozartwoche, und Tamino in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Rattle. Er debütiert für das Royal Opera House, Covent Garden, als Edmondo in Manon Lescaut. zur Person
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Tenor-Solo
Virgil Hartinger
Virgil Hartinger studierte am Mozarteum in Salzburg, an der Eastman School of Music und am Oberlin Conservatory in den USA und nahm an Meisterklassen z. B. mit Thomas Hampson, Ernst Haefliger und Richard Miller teil. Er arbeitete mit Dirigenten wie Jamie Laredo, Ton Koopman, Peter Neumann, Paul O’Dette, Reinhard Goebel, Christophe Coin und Sigiswald Kuijken. Sein Repertoire umfasst Werke der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen im Konzert- und Opernfach. Schon während seines Studiums begann seine rege Konzerttätigkeit, die ihn zu den Salzburger Festspielen, der Folle Journée in Nantes und Lissabon, dem Concertgebouw (Amsterdam), dem Theâtre des Champs Élysées (Paris), dem Prinzregententheater (München) und der Carnegie Hall führte. zur Person
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Tenor-Solo
James Oxley
James Oxley studierte am Royal College of Music und in Oxford. 1994 war er 1. Preisträger beim International Vocal Competition in Holland. Seitdem gastierte er in den wichtigsten Konzerthäusern innerhalb und außerhalb Europas. James Oxley war in einer europaweiten Übertragung der Matthäus-Passion von J.S. Bach mit Philippe Herreweghe als Evangelist zu hören. Sein Spezialgebiet liegt in der Französischen Musik und ihn verbindet eine rege Zusammenarbeit mit Herviquet, Christophe Rousset, Martin Gester und Jean-Claude Malgoire. Er war als Gast an der Oper in Rennes u.a. als Lenski (Eugene Onegin) und Belmonte (Die Entführung), an der English National Opera als Lucano in Monteverdis Poppea und an der Opera de Rouen als Ferrando (Così fan tutte), Steuermann (Der Fliegende Holländer) und in der Titelrolle in Candide zu hören. Er ist Mitglied der Gruppe The Factory, einer experimentellen Theater Companie in London, er gibt regelmäßig Meisterkurse und ist Gastprofessor am Royal College of Music. zur Person
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Bass-Solo
Konstantin Wolff
Konstantin Wolff studierte bei Donald Litaker an der Hochschule für Musik Karlsruhe, gewann den Felix Mendelssohn Bartholdy- Preis der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und hatte sein Operndebüt 2005 an der Opéra National de Lyon unter William Christie in Monteverdis L’incoronazione di Poppea. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom Frühbarock bis zum 20. Jahrhundert. Er arbeitet mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Alun Francis, Riccardo Chailly, Ton Koopman, René Jacobs, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle und Nicholas McGegan zusammen. Seine erste Solo-CD mit Liedern nach Texten von Victor Hugo ist mit Erfolg erschienen. zur Person
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Bass-Solo
Roderick Williams
Der aus North London stammende Bariton RODERICK WILLIAMS erhielt seine Ausbildung im Fach Oper an der Guildhall School of Music. Für Opera North war er in den meisten großen Mozart-Partien seines Fachs zu hören, ebenso als Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Neben englischen Opernkomponisten wie Tippett, Birtwistle oder Britten tritt er auch mit Henze, Strauss, Strawinsky und Wagner auf. Mit Liederabenden ist er darüber hinaus in der Londoner Wigmore Hall und bei zahlreichen Festivals zu Gast. Zu seinen jüngsten CD-Einspielungen zählen Lennox Berkeleys A Dinner Engagement, die erste Einspielung von Vaughan Williams’ Willow Wood mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra sowie zwei CDs mit dem Pianisten Iain Burnside mit Liedern von Finzi und V. Williams. Williams’ eigene Kompositionen wurden in der Wigmore Hall und der Barbican Hall uraufgeführt. zur Person
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Bass-Solo
Markus Flaig
| 1971
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Bass-Solo
Peter Harvey
Peter Harvey deckt mit seinen etwa 100 Aufnahmen die Musik aus acht Jahrhunderten ab, wobei Werke des Barock einen besonderen Schwerpunkt bilden. So führte und nahm er alle großen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs ebenso auf wie zahlreiche Kantaten. Im Bereich der französischen Barockmusik entstanden zahlreiche Aufnahmen mit Werken von Campra, Lully, Lalande und anderen. Die Aufnahme von Haydns Schöpfung mit dem Gabrieli Consort, in der er den Adam singt, gewann 2008 den Gramophone Award. Als Leiter des Magdalena Consorts hat er sich auf die Aufführung der Musik Bachs mit kleinen Ensembles spezialisiert. Zunehmend wendet er sich wieder dem Liedrepertoire zu und hat in jüngerer Zeit gemeinsam mit dem Pianisten Gary Cooper Schuberts Winterreise aufgenommen. zur Person
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Bass-Solo
Michael Dahmen
Der Bariton Michael Dahmen studiert seit 2006 bei Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik Köln. Seither tritt er als Opern- und Konzertsänger im In- und Ausland auf, so z.B. in Italien, Frankreich, der Schweiz, in Brasilien und Mexiko. Auf der Opernbühne war er u.a. als Masetto (Don Giovanni) und als Dr. Falke in Strauss’ Die Fledermaus zu sehen. Seine Konzerttätigkeit mit solch namhaften Partnern wie dem Pianisten Michael Gees, dem Gambisten Christophe Coin, den Dirigenten Peter Neumann und Marcus Creed ist im Rundfunk und auf CD dokumentiert und führte den Wagner-Stipendiaten als Gast u.a. zum Internationalen Bachfest Schaffhausen und zum Beethovenfest Bonn. zur Person
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Bass-Solo
Andreas Wolf
Andreas Wolf (Bass-Bariton) erhielt seine musikalische Grundausbildung am „Landesgymnasium für Musik“ in Wernigerode und war Mitglied des renommierten Rundfunk-Jugendchores Wernigerode. Im Jahr 2002 erhielt er ein Stipendium an der Hochschule für Musik, Detmold und begann dort sein Musikstudium. Andreas Wolf sang die Rolle des Guglielmo in Così fan Tutte am Teatro Real in Madrid, Falke in Die Fledermaus und Jupiter in Platée, beide am Staatstheater Stuttgart, Elviro in Händels Serse am Theater an der Wien und Zoroaster in Händels Orlando an der Scottish Opera. Mit Les Arts Florissants trat er als Aeneas in Dido und Aeneas in New York und Moskau auf, beim Festival in Aix-en-Provence war er als Nanni in Haydns L’Infedeltà delusa zu hören. Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie William Christie, Andreas Spering, Jérémie Rhorer, Alessandro De Marchi, René Jacobs, Jean-Christophe Spinosi, Paul Goodwin und Marcus Creed. zur Person
Rezensionen
Die Einspielungen im Schuber sind auf höchstem Niveau musiziert und eine perfekte Möglichkeit, ins Wesen der Händelschen Musik einzusteigen ...
Michael Bender, Württembergische Blätter für Kichenmusik, Februar 2017
... das Collegium Cartusianum sowie der stets bemerkenswerte Kölner Kammerchor sind vorbildlich in der Gestaltung, die Spannung zwischen Intro- und Extrovertiertheit erklingt in bunter Folge.
Marcus Budwitius, opernlounge.de
Très vigilant dans l'articulation texte/ musique et orchestre/soliste, il [Peter Neumann] apporte un soutien efficace derrière ses solistes et son choeur [...].
[Peter Neumann] wacht sehr aufmerksam über die Artikulation von Text und Musik wie auch über das Orchester und die Solisten. Dadurch leistet er wirkungsvolle Unterstützung seiner Solisten und seines Chores [...]. Jérôme Angouillant, Clic Musique !, Oktober 2016
There is so much to enjoy with this Carus set and I’m sure with repeated listening more enjoyment will accrue.
Michael Cookson, musicweb-international.com, September 2016
Ein deutsches und fünf englische Oratorien von Georg Friedrich Händel umfasst eine ausgesprochen liebevoll gestaltete Box
APA, 07.06.2016
Was hier [Messiah] an Einfühlungsvermögen und Perfektion zu hören ist, rechtfertigt allein den Kauf der ganzen Box.
kulturradio.de, Bernhard Schrammek, 30.05.2016
Handel’s hugely successful oratorios made a lasting impression on English music and their continuing popularity is celebrated in this excellent collection.
Händels äußerst erfolgreiche Oratorien hinterließen einen bleibenden Eindruck in der englischen Musik und ihre andauernde Beliebtheit wird durch diese exzellente Kollektion zum Ausdruck gebracht
new-classics.co.uk