Flauto e voce II
Contents
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Editor
Peter Thalheimer
| 1946Peter Thalheimer studied recorder, flute (with Prof. Hartmut Strebel) and school music in Stuttgart. He completed his musicological studies with a doctorate at the Eberhard-Karls-Universität of Tübingen. He has taught in Nuremberg since 1978, and is currently professor of historical performance practice and recorder/transverse flute at the Hochschule für Musik Nuremberg. Concerts, radio and recording productions, courses and lectures he has given have taken him throughout Europe and the USA. In addition, his work has resulted in numerous music editions, as well as publications on performance practice, the study of instruments and on woodwind technique. An extensive collection of historical and modern flutes and recorders forms the basis for this work. Personal details
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Editor
Klaus Hofmann
| 1939
Reviews
Flauto e voce II
Flauto e voce II. Geistliche und weltliche Arien
Eine fabelhafte Idee, Originalkompositionen für Stimme, mehrere Blockflöten und B. c. zu sammeln und herauszugeben! Welcher Spieler kann sich schon die Mühe machen, all diese Schätze ausfindig zu machen, wie Peter Thalheimer es hier getan hat? Nicht nur bietet die mir vorliegende Ausgabe (ich werde mir gleich Band I besorgen) eine Fundgrube von Stücken, wie man sie allenthalben in Konzertprogrammen, Vorspielen, Prüfungen etc. immer wieder benötigt, sie stellt auch einen kleinen Streifzug durch teilweise völlig unbekannte musikalische Regionen dar, die jedoch „en miniature” einen Eindruck von der Vielfalt barocker Musik vermitteln, wie sie ein Blockflötist sonst selten erfährt.
Das Heft enthält die wundervolle Arie „Komm leite mich” aus BWV 175, einen Ausschnitt aus Telemanns frühem, für seinen späteren Stil völlig unrepräsentativem Trauer-actus, das prächtige geistliche Konzert „Ich bin schwarz, aber gar lieblich” von Samuel Capricornus für Bass und 5 Blockflöten, Opernarien von J. H. Wilderer und zwei weltliche Kompositionen von Michael Rhode und Johann Theile für verschiedene Gruppierungen von mindestens 3 Blockflöten mit einer „tiefen” Vokalstimme, also Alt oder Bass und Basso continuo.
Diese Veröffentlichung ist eine Wohltat angesichts der den Markt überschwemmenden Blockflötenausgaben, die zumeist nur Arrangements bieten, aber keine wirklich neue Literatur zugänglich machen. Dass die Ausgabe des Carus-Verlags bezüglich editorischer Sorgfalt, Quellenangaben etc. allerhöchsten Maßstäben entspricht, versteht sich bei dem Renommee der Herausgeber von selbst!
Michael Schneider
Quelle: TIBIA 1/1999, S. 397