Franz Xaver Schnizer: Mass in C major - Sheet music | Carus-Verlag

Franz Xaver Schnizer Mass in C major

1770 (?) (um)

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Die "Missa in C" ist eine Messe, bei der zwar reichlich Orgelsoli, aber außer dem Violone als Continuobass keine weiteren Instrumente vorgesehen sind, eine anscheinend große Rarität unter den Orgelsolomessen.
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  • Kyrie
  • Gloria in excelsis Deo
  • Gratias agimus tibi
  • Qui tollis peccata mundi
  • Qui sedes
  • Quoniam tu solus sanctus
  • Cum Sancto Spiritu
  • Credo in unum Deum
  • Et incarnatus est
  • Et resurrexit
  • Et vitam venturi saeculi
  • Sanctus
  • Pleni sunt coeli
  • Hosanna
  • Benedictus
  • Hosanna
  • Agnus Dei
  • Dona nobis pacem
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Full score, First edition Carus 40.649/00, ISMN 979-0-007-07568-2 88 pages, DIN A4, paperback
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Choral score Carus 40.649/05, ISMN 979-0-007-07569-9 40 pages, DIN A4, paperback Minimum order quantity: 20 copies
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Reviews

Franz Xaver Schnitzer, Missa In C

Franz Xaver Schnizer, Missa in C

Die Entstehung dieser Messe (um 1770) fällt in eine Zeit, in der sich in der kirchenmusikalischen Praxis zwei Stile gegenüberstanden: der „stile antico”, der sich an der Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts orientierte, und der „stile moderno”, der sich in der neapolitanischen, venezianischen und oberitalienischen Schule entwickelt hatte. So finden sich denn auch in dieser ungewöhnlich besetzten, sehr ausführlichen Messe (Dauer etwas 50 Minuten) des Klosterkomponisten aus Ottobeuren Elemente beider Stile. Dem „stile moderno”  sind jedoch die weitaus meisten Stücke, vor allem die zahlreichen Soli der konzertierenden Orgel verpflichtet, dem „stile antico” manche Chorsätze, vor allem die imitierend gearbeiteten Schlüsse von Gloria und Credo. Wer die Länge des Werkes nicht scheut, einzelne Abschnitte eventuell solistisch besetzt, einen wendigen Chor mit hohen Sopranen und einen sehr guten Organisten hat, wird seine Freude an dieser Messe haben. Zur Orientierung kann ihm dienen eine ebenfalls im Carus-Verlag erschienene Einspielung des Werkes mit dem Tölzer Knabenchor und dem Herausgeber Franz Lehrndorfer an der Orgel.

Quelle: Musica Sacra 3/86

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