-
Composer
Wolfgang Amadeus Mozart
| 1756-1791As the son of the deputy Kapellmeister to the Salzburg Prince-Archbishop, Mozart was constantly surrounded by church music in his youth. On his travels Mozart became familiar with Italian church music, and later in Vienna he studied the works of Bach and Handel. After moving to Vienna he was faced with the new challenges of composing opera and piano concertos, and significantly the “C Minor Mass” KV 427, the greatest sacred work of the first Vienna years, remained unfinished. The last period of his life again shows a change of direction to church music: Mozart successfully applied to succeed the terminally ill Leopold Hoffmann as Kapellmeister at St Stephen's Cathedral, but he was unable to take up the position as he died before Hoffmann. A gem such as the “Ave verum” KV 618 and the incomplete Requiem KV 626 give us an idea of what Mozart might have achieved as a composer of sacred music if he had taken up this important position. Personal details
-
Vocal score arranger
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. Personal details
-
Preface writer
Christine Martin
Reviews
W
Für die festliche Primiz seines Jugendfreundes, P. Dominicus Hagenauer, schuf Mozart diese Missa solemnis. Erst vor kurzem kam unter einer Textur des Autographs eine Skizze zum Beginn der Schlussfuge des Gloria zutage, in der bemerkenswerte Korrekturen Leopold Mozarts zu sehen sind; diese bestätigen die Annahme, dass der Vater bei der Ausarbeitung polyphoner Partien wesentlich mitgewirkt hat. In dieser Messe ist der Typ der Kantaten-Messe vertreten und die große Bläserbesetzung mit Oboen, Hörnern, Clarintrompeten, Tromba I, II (die Tromba II verdoppelt die Paukenstimme in der Oberoktav) und Pauken, geben, dem Anlass gemäß, dieser Komposition ein festliches Gepräge. Auch an den Chor werden hier große Anforderungen gestellt (Fugen, virtuose Stimmführungen), so dass es eine lohnende Aufgabe wäre, diese Missa, die sicher selten zu hören ist, im Geistlichen Konzert aufzuführen.
Musica Sacra, 2/91