Christoph Graupner: Weihnachtschoräle - Sheet music | Carus-Verlag

Christoph Graupner Weihnachtschoräle

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Full score, First edition Carus 40.454/00, ISMN 979-0-007-06869-1 40 pages, DIN A4, paperback
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Choral score Carus 40.454/05, ISMN 979-0-007-06870-7 8 pages, DIN A4, without cover Minimum order quantity: 20 copies
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Set of parts, complete orchestral parts Carus 40.454/19, ISMN 979-0-007-13792-2 23 x 32 cm, without cover
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  • 1 x Full score, First edition (40.454/00)
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    4 x Individual part, violin 1 (40.454/11)
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    4 x Individual part, violin 2 (40.454/12)
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    3 x Individual part, viola (40.454/13)
    each: 6,00 €
    4 x Individual part, violoncello / double bass (40.454/14)
    each: 6,00 €

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Advents- und Weihnachtschoräle

Advents- und Weihnachtschoräle

Das Jahr 1983 brachte u. a.  auch den 300. Geburtstag des Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupner, der gewiss einer der überdurchschnittlichen Komponisten seiner Zeit war. Seine Kantate zum ersten Advent (2) ist in den einzelnen Sätzen mit Concerto (französische Ouvertüre), Arie, Rezitativ, Choral und Duett formal abwechslungsreich gestaltet, sein Sinn für figurenmäßige Symbolik ist nicht zu verkennen. Die Advents- und Weihnachtschoräle (3), entweder mit Streichern oder einem Melodieinstrument und Orgel als Begleitung des Chores, bieten sich auch für einfache chorische Verhältnisse an, aber auch allgemein zu Alternatim-Singer mit der Gemeinde. Dieses Heft insbesondere ist eine wertvolle Bereicherung der Chorliteratur und sei auch den vielen „weltlichen” Chorvereinigungen zur Erweiterung des Weihnachtsrepertoires empfohlen. Das Magnificat von 1722 (4), dem Jahr, in dem er das Thomaskantorat ausschlug, hat in den neun Sätzen wechselnde Besetzung.  Wenn auch die Figuren innerhalb je eines Satzes stereotyp wirken können, ist der Klangsinn Graupners und die Anlage mit Finalwirkung deutlich. Die Bußkantate „Aus der Tiefen rufen wir” (5) verzichtet nicht auf die Wirkung der Blechbläser. SolosteIlen sind in die Chorpartien eingeflochten, und der Wechsel von Rezitativen, Soli und Chor ist überzeugend. Graupner war ein Musiker, der sein Handwerk verstand; er arbeitet solide und ist gelegentlich auch originell. Es ist nach dieser Kostprobe verständlich, dass man ihn 1722 als Thomaskantor haben wollte. Die Welt wäre zwar um wesentliche Werke Bachs ärmer, aber die Thomaner hätten es leichter gehabt. Das Bach der bessere war, darf nicht verdecken, dass Graupner ein überdurchschnittlicher Musiker seiner Zeit war.

Gerhard Schuhmacher
Quelle: Musik und Kirche 6/84, S. 303

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